Reunion 2019 Tag 3 📱- Inspiration Silicon Valley

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Ou-ou, die 2 Tage fordern ihren Kredit, ich habe den Rachen etwas entzündet und somit Schluckbeschwerden. Wir standen beide etwa um 6 Uhr auf. Zwar würde der Wecker um 7 Uhr klingeln, aber unsere innere Uhr ist da ganz klar eine Stunde früher zugange. Wie jeden Morgen setzte ich mich an den Laptop und tippte am Vortag. Als ich Giovanna mitteilte, dass mein Hals etwas leidet machte sie sich direkt in den nahegelegenen Starbucks auf, um mir einen Tee zu besorgen, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Im Anschluss ging es wieder besser, ich lasse mir dadurch sicherlich nicht die Freude verderben. Giovanna begann ihre Sachen zu packen, während ich tippte und den Tag mit den Bildern aus der Erinnerung rekonstruierte und ein vorher besprochenes Hotel in Mammoth Lake via Booking.com buchte. In Mammoth Lake waren wir letztes Jahr ebenfalls und gilt als mein Tipp für euch

Ein Vergleich mit AirBnB lohnt sich dennoch. Solltest du noch nie mit AirBnB ein Zimmer gebucht haben, schenke ich dir über diesen Link einen Rabatt.

Zum Höhepunkt

Um 10 Uhr verliessen wir das Hotel. In unmittelbarer Nähe war unser Autoverleih und wir holten unseren vorerst gebuchten Ford Fiesta. Im Grunde bucht man meist sein «Wunschauto» oder eine ähnliche Alternative. Da lohnt es sich jeweils genau und aufmerksam zu lesen. Wir wurden von einem sehr charmanten Herren bedient, vermutlich Mitte 40 bis 50. Er war sehr freundlich und sprach sehr klar und verständlich. Das imponierte uns beiden. Er gab uns kurzerhand ein Upgrade, einen Toyota Prius Hybrid (Spoiler: Ich liebe das Auto!). Wir empfehlen an dieser Stelle beide einen Hybrid zu buchen. Er spart Benzin und somit Geld. Natürlich kam auch hier die Frage, ob wir eine zusätzliche Versicherungen möchten. Bitte klärt im Vorfeld genau ab, was eure Versicherung deckt, damit ihr euch nicht doppelt versichert. Ansonsten sind die Pakete im Grunde zu empfehlen und sorgen für eine entspannte Reise – Wir nahmen ebenfalls ein entsprechendes Paket.


 

Dann ging es los. Wir stiegen in den Wagen, Giovanna am Steuer. Dann startete sie den Wagen… es blieb still, nichts geschah. Das ganze nochmal, nichts geschah. Wie fragten eine Angestellte, welche uns den Wagen übergab. Sie setzte sich ins Auto, startete das Auto (wie wir) und lachte: Der Wagen läuft nun (nur halt elektrisch). Sie kenne aber das «Problem», das irritiert viele Kunden zu Beginn.
Wir fuhren los zu den Twin Peaks, der höchste Punkt in San Francisco. Das Wetter war an diesem Morgen prächtig und das versprach eine bombastische Aussicht. Wenn du beispielsweise eine Simly Karte hast, kannst du mit einer Map navigieren. Ansonsten empfehle ich dir die offline Map Sygic, damit brauchst du kein Internet und kommst auch ans Ziel. Sygic umfasst sämtliche Sehenswürdigkeiten, Adresse, Hotel, Geschäfter etc. Wer in der Stadt fährt braucht Geduld. Die Strassen sind nicht immer klar beschriftet und die Leute fahren, als wären nur sie unterwegs. Nach einer halben Stunde waren wir am Ziel angekommen, die Sicht war traumhaft. Giovanna war sprachlos begeistert.

Paradiesischer Ausblick auf ganz San Francisco – Twin Peaks

Inspirationsstädte Silicon Valley

Weiter ging es, es hiess vorerst Abschied nehmen von San Francisco. Das Touristen Programm ist so wie es die letzten 2 Tage beschrieben wurde oberflächlich abgeschlossen. Wer dieses befolgt bekommt oberflächlich bereits einen guten Eindruck von der Stadt. Giovanna fuhr Richtung Süden aus der Stadt hinaus. An einer Tankstelle holten wir etwas Verpflegung und ich übernahm. Es ging auf Richtung erstes Ziel: 1 Hacker Way, Menlo Park, CA, der Sitz von Facebook. Dazu fuhren wir ca. 15 Minuten. Im Grunde ist dort das Einzige wirklich sehenswerte das Schild mit dem «Thumbs Up» Daumen, vor welchem man ein Foto für die Sammlung machen kann oder sollte. Ich habe ja schon letztes Jahr davon berichtet, als wir mit der EF Schule dort waren. Daher kurz Giovannas Gedanken zum Sitz von Facebook.

Auf dem Weg zu den jeweiligen «Sehenswürdigkeiten» im Sillicon Valley sagte mir Mike jeweils nicht welche das nächste sei, ich erkannte jedoch bei unmittelbarer Ankunft das wir beim Headquarter von Facebook waren. Der unverkennbare «Daumen nach oben» verriete dies schnell. Wir parkierten das Auto auf einen Parkplatz, welcher für Mitarbeitende gedacht ist aber da es Samstag war, war das kein Problem. Nebst dem Schild gab es jedoch keine weitere Anzeichen, dass wir beim Social Media Giganten Facebook sind. Ich hatte zwar aufgrund von Dokumentationen einen groben Eindruck über den Headquarter von Facebook, dieser entsprach jedoch nicht der Realität. Das Gebäude konnte man lediglich von aussen betrachten und nebst dem Schild und den Facebook Fahrräder hat es mir eher weniger zu getan.

Die Geburtsstädte von HP

Das Gebiet Silicon Valley hat zahlreiche spannende Unternehmen. Möchte man alles besichtigen und nicht nur die Folgenden, könnte man gut einen Tag einplanen. Die Adressen der jeweiligen Orte sind mit Google ganz leicht zu finden und im Schnitt meist 10-15 Minuten voeinander entfernt. Es ist auf eine Planung zu achten, um nicht unnötig hin und her zu fahren. Ein Beispiel einer optimalen Reihenfolge wird hier genannt. Das nächste Ziel nach Facebook war die Geburtsstädte von HP, welche die meisten durch die Drucker kennen werden.

Adresse:
367 Addison Ave, Palo Alto, CA 94301, USA

Das Gebiet ist sehr schön, sehr idyllisch mit den Bäumen. Dort ist jedoch «nur» ein Schild zu sehen mit der Aufschrift «Birthplace of Silicon Valley» und einem längeren Text.

In unmittelbarer Nähe ist übrigens das Haus von Steve Jobs, unbedingt besuchen, aber bitte mit entsprechendem Respekt, es sind trotz allem normale Wohnhäuser mit privaten Grundstücken.

Adresse:
2101 Waverley Street Palo Alto, CA 94301

Kunterbunt – Google

Adresse:
1600 Amphitheatre Parkway Mountain View, CA 94043

Das Areal von Google fällt sehr gross aus. Hier hat man deutlich länger als bei Facebook oder HP und auch länger als bei Apple in Cupertino. Überall zeigen sich Android Figuren und die Produkte in den bunten Google Farben. Google (kommt von Googol) ist übrigens eine Zahl mit 100 Nullen. Zu beachten sind übrigens die vielen Eichhörnchen, die man ohne weiteres vor der Nase rumtanzen sieht. Auch hier möchte ich weniger meine Eindrücke und mehr die von Giovanna wiedergeben, da sie dies zum ersten Mal sah.

Hier geht es zur Lobby von Google

Das Headquarter von Google war umfangreicher und sehenswerter im Vergleich zu Facebook. Bei Google besteht die Möglichkeit das ganze Areal zu besichtigen und ich denke an einem Wochentag bekäme man sehr viel vom Arbeitsalltag der Mitarbeitenden mit. Das Areal ist riesig und wir sind sicherlich eine Stunde herumgelaufen. Das Sehenswerteste auf dem Google Areal sind natürlich die niedlichen Android Figuren zu allen bisher erschienenen Android-Versionen, welche zum Fotografieren animieren. Da aus hier Samstag war, waren keine Mitarbeitenden vor Ort und auch der Google Store war geschlossen, was auch hier etwas schade war. Es wäre auch an dieser Stelle wünschenswert das Google eine Art Guided Tour anbietet durch ihre Räumlichkeiten um so einen Eindruck vom Tun und Machen zu erhaschen.

Der Tempel von Apple

Adresse:
10600 N Tantau Ave, Cupertino, CA 95014-0739

Das soll keine Anspielung eines Apple Jüngers sein. Aber der Hauptsitz von Apple zeigt sich mit dem Gebäude und der Einrichtung einfach als geschlossenes, perfekt ästhetisches Bild. Giovanna, die ebenfalls von Apple sehr überzeugt ist, war begeistert. Apple gefiel ihr von den besuchten Unternehmen am meisten. Im Innern hat es nicht nur die üblichen Apple Geräte, wie man sie aus jedem Shop kennt, es gibt auch einzigartiges Merchandise und ein kleines Kaffee mit kostenlosem Wasser. Hier kann man ungeniert seine Wasservorräte auffüllen. Es empfiehlt sich immer eine Flasche dabei zu haben, da das Wasser aus dem Wasserhahn Chlor enthält und somit nicht geniessbar ist.


 

Ein absolutes Highlight war ein kleines Modell des Apple Parks, bei welchem man mit einem iPad und dem sogenannten «Augmented Reality» (AR) den Apple Park genau durchleuchten und analysieren konnte. Auch hier einige Worte von den Eindrücken meiner Geliebten:

Die Spannung auf Apple war bei mir gigantisch. Ich mag Apple als Marke und bin jedes Mal sehr erstaunt wie gut sie marketingtechnisch ihre Produkte lancieren und welchen Aufruhr sie bei der Masse generieren. Apple hat sich regelrecht zu einer Bewegung entwickelt und sie verkaufen in diesen Zusammenhang nicht nur elektronische Produkte, sondern eine Lebensphilosophie zu der man lediglich Zugang erhält, wenn man ein Produkt kauft. Das Visitor Center von Apple war idyllisch, das schöne, warme Wetter die wunderschönen Olivenbäume und das viele Grün luden regelrecht dazu ein, einige schöne Fotos zu machen und die Unbeschwertheit dieses Trips (und der Ferien allgemein) zu geniessen. Das Visitor Center von Apple zog mich sehr in seinen Bann. Die hohen Decken, die minimalistische Einrichtung, das dezente Eichenholz und die weissen Wände. Das Merchandise von Apple (und wie es präsentiert wird) waren sehr puristisch und elegant, jedoch nicht anders als wir es in unseren Apple Stores kennen. Mir viel sehr stark auf, dass die Mitarbeitenden extrem freundlich, witzig und aufgeschlossen waren. Das Headquartergebäude selber konnten wir jedoch nicht besichtigen. Apple hat sich jedoch als Alternative überlegt, dass Headquarter mittels AR auf dem iPad für die Besucher ersichtlich zu machen.

Ästhetisch perfekt

Auf ins Herzen der Natur

Es war nun gut 17 Uhr. Wir suchten mit der Apple Maps ein Geschäft um unsere Proviant zu füllen und gaben dann die Adresse unseres Hotels ein. Das Navi zeigte über 5 Stunden und etwas mehr als 400km – na dann auf gehts. Wir machten uns erst Sorgen, ob der Park in der Nacht schliesst. In diesem Falle hätten wir 8 Stunden, südlich um den Park fahren müssen. Auch hier bereits ein Spoiler: Er ist 24 Stunden geöffnet, die Ein-, und Ausgänge waren nicht besetzt. Es dunkelte rasch ein und das Thermometer sank rasch gegen 0°. Man erkannte von der strahlenden Kulisse nichts. Aber irgendwie auch schön, so blieb das Panorama für Giovanna vorerst verborgen und sie kann morgen quasi bei 0 starten. Im gesamten Yosemite gilt: Du hast KEIN Handy-Empfang. Hol dir zur Sicherheit eine Offline-Navigation, wie beispielsweise das von mir genutzte Sygic, um sicher ans Ziel zu kommen. Damit erreichst du auch problemlos alle Sehenswürdigkeiten. Die Fahrt in der Nacht ist grundsätzlich kein Problem. Die Strecke ist jedoch kurvig, es hat keine Laternen und die Lichter der Gegenfahrenden Autos lassen die Augen etwas erschöpfen. Zu zweit kann man sich jedoch abtauschen.

Um ca. 23:40 trafen wir im Hotel ein. Auch hier bekamen wir kurzer Hand ein Upgrade (was für ein Glück). Wir richtete uns ein und um Mitternacht war es so weit: Mein Schatz hat Geburtstag und ich freue mich, ihr diesen wunderschönen bevorstehenden Tag schenken zu können.

Divertiti,
Amore Mio

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