Tag 13 – Back to the Roots oder in meinem Fall Gym 🏋🏻‍♂️

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Na da habe ich es doch endlich in ein Gym geschafft, nach fast zwei Wochen hiess es mal wieder Gewichte stemmen. Neue Geräte, neue Umgebung, andere Sprache und andere Gewichte. Doch erst der Reihe nach: um 6 Uhr hiess es wieder aufstehen um den Bericht von gestern fertig zu schreiben und 2-3 andere Dinge zu erledigen. Da die Schule erst wieder um 11:45 a.m. begann, hatte ich genügend Zeit für einen intensiven Gym-Besuch. Ich entschied mich, für das gut 10 Minuten (zu Fuss) entfernte Gym. Es ist ein 24/7 und hat mehrere Lokale. Ich liess mir jedoch von einigen bestätigen, dass genau dieses das grösste und beste sei, auch wenn es leider kein WLAN hat. «Für was brauchst du im Gym WLAN?» fragst du dich bestimmt? Na für Video Streaming beim Joggen (20 Minuten laufen sich meiner meinung nach besser mit einem Live Konzert) und anschliessendem Musik-Streaming per Spotify. Anscheinend soll sich Musik ja wie Doping im Sport auswirken und das ist nicht zu unterschätzen, wenn man das letzte Etwas aus den Muskeln kitzeln will. Der Preis von 107$ (ca. 105.- sFr) für zwei Monate ist ok, denn es ist auf zwei Stockwerke und bietet nebst Sauna auch ein Whirlpool (cool). Dazu gibt’s am Freitag noch ein Probetraining. Warum nicht auch da kostenlos Feedback einholen, es gibt immerhin immer was Neues zu lernen, selbst wenn man glaubt alles zu wissen oder für sich perfekte Lösung gefunden zu haben (dann ganz besonders). Ich muss jedoch sagen, dass ich mich freue, dass der Anmeldeprozess geklappt hat. Denn das war für mich wieder so ein starker Dialekt, dass ich nur 60% verstand und der Rest mit den Handzeichen von ihm irgendwie versuchte zu deuten. Naja irgendwie ging es bis jetzt immer. Speziell waren nicht nur die zahlreichen neuen Geräte, welche ich heute das erste Mal sah und dann immer sehr spannend sind. Es waren auch die diversen Gewichtsangaben. Denn hier ist alles in Pfund (1 lbs. entspricht 0.4535922Kg, Faustregel daher also immer etwas weniger als die Hälfte) angegeben und wir kennen bei uns mehrheitlich nur die Kilogramm Scheiben. Unten habe ich übrigens eine super App verlinkt, welche ich auch nutze um mich für neue Übungen, Tipps und Tricks zu inspirieren.

California Street Schild in San Francisco
Die „California“ Street liegt ganz in der Nähe.

Doppeldeutigkeit in der Schule

Um gut 10 a.m. war der Spass zu Ende und ich hatte genug Zeit zurück in «The Hub» zu gehen, zu duschen und neu anziehen. Ich denke, ich werde den Rhythmus so behalten. Es lebt sich angenehm mit einem Power-Workout am Morgen. Ich lief zur Schule, wo wir dann wieder in der ersten Stunde «Communication & Vocabulary Skills» hatten. Es ging in diesem Fall wieder um «Liebe» und «Hochzeit». Es gab Neuzugänge an diesem Tag und insofern schauten wir nochmal dasselbe Video wie vom Montag. Dieses Mal habe ich sogar den Link zum Video, schaut es euch an, wenn nötig mit Untertitel, es hat schon seine Schmunzelmomente – Klicke hier. Anschliessend gab es einige Fragen zum Video und wir unterhielten uns über Wörter, die mehrere Bedeutungen haben kann. Ein «Toast» kann sowohl das «Brot» sein, als auch einen «Toast» aussprechen bei einer Party. Ein typisches «Problem» der englischen Sprache. Dann sprachen wir über die verschiedenen Hochzeitstraditionen der Länder, wobei mich die asiatischen Bräuche interessierten. Man kann sich jetzt gesamthaft streiten, in wie fern dieses Thema/Vokabular Sinn macht, wo andere Basics für mich wichtiger wären. Aber es wird schon alles seinen Sinn haben…

 

Chestnur STreet in San Francisco
Unterwegs zur „Happy Hour“
Der Unterricht war zu Ende und ich ass mein Sandwich. Zu wenig Nährstoffe in einer festen Mahlzeit uns somit ein No-Go für mich, besonders an einem Tag wo ich trainiert habe. Aber es gibt gewisse Dinge, die sich noch einpendeln müssen. Wenigstens kann man hier an jeder Ecke Protein-Shakes kaufen, auch wenn sie erstens überteuert sind und zweitens mehr Lifestyle als ernsthafte Fitness-Produkte sein dürften. Sie sind dennoch besser als Zucker-Soda ala Cola und Co. Es folgte eine weitere Stunde, in welcher wir unsere Onlinekurse absolvieren konnte. Das gleiche Prozedere wie gestern, wobei ich mit dem PC und Headset heute deutlich mehr Glück hatte. Die Sprechaufgaben habe ich mal frech übersprungen, die werde ich im Hub machen.

Die letzte Stunde war dann wieder klassisch mit Stift und Papier. Sie startete damit, dass wir ca. vier 5er-Teams hatten. Von jedem Team stand dann einer an die Wandtafel und es wurde ein Verb genannt, welches man in der entsprechenden Konjugationsform aufschreiben musste. Das schnellste Team bekam einen Punkt und ich habe gemerkt, dass ich da ein absolutes Defizit habe. Ich mache zu viel über das Gehör und Gefühl aber könnte kaum ein Verb in einer bestimmten Form mit einer Sicherheit nennen. Ich schien jedoch nicht der Einzige zu sein… Es folgen dann weitere Aufgaben im Übungsbuch und so war auch diese Lektion und damit der Schultag zu Ende.
Happy Hour
Die heutige EF-Aktivität war «Happy Hour», zu welcher ich mich spontan anschloss. Es gab wieder Neuzugänge. Ein älterer Mann aus der Türkei, einer aus Ecuador und ich lernte meine Zimmernachbarin kennen. Eine ältere Dame, die bereits ältere Kinder hatte. Mit dabei waren auch Schüler/innen die ich vom Sehen her kannte. Man tauschte sich wieder über die bekannten Fragen aus. Organisiert war das Ganze von Spencer. Er eröffnete die Runde in dem er uns aufforderte folgende Fragen zu beantworten:
  • Wie heisst du?
  • Aus welchem Land kommst du?
  • Was ist deine Lieblingsbeschäftigung am Samstagabend?
Wir waren in einer britischen Bar. Non-Alkohol mässig sah es, was Cocktails anbelangt, nicht so gut aus. Ich entschied mich ausnahmsweise für eine (weiter oben verteufelte) Cola. Die erste Runde ging auf «EF» und aus irgendeinem Grund war auch das zweite Getränk gedeckt. Es war eine tolle Gruppe und ein netter Abend. Ich verliess um ca. 8.00 die Gruppe und lief den gut 20 Minuten Weg ins Hub, machte meine Hausaufgaben, fing an diesen Beitrag zu Tippen und schlief bald darauf ein.

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