Tag 20 – Grammatik und andere Horror-Geschichten 📚

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An diesem Tag klingelte mein Wecker wieder um 6:00. a.m. (a.m. kann man sich übrigens am besten merken, wenn man sich sagt «Am Morgen»). Ich verspürte irgendwie überhaupt keinen Hunger, was morgens bei mir eine Seltenheit ist. Erneut schaute ich ahnungslos auf den Schulstoff von gestern und erledigte anschliessend noch 2-3 Dinge am Laptop. Die Schule startete heute wieder am Morgen, also 8:45 a.m. und zog sich bis 1:05 p.m. hin. An diesem Morgen nahm ich den Bus und hatte so genügend Zeit und Disziplin, vor der Schulstunde («class») doch noch etwas zu essen. Bis es 1:00 p.m. war, schien es mir dann doch etwas lange.

Welche Dinge magst du am meisten?

Die Schulstunde bei Richard startete mit einem Spiel. Wir notierten auf ein Blatt die Zahlen von 1 bis 10 und anschliessend folgende Themen/Topics, die wir dann in der favorisierten Reihenfolge anordneten:

  • Sport
  • Music
  • Books
  • Restaurants
  • Movies
  • Shopping
  • TV
  • Facebook
  • Parties
  • Art

Anschliessend verglichen wir unsere Ergebnisse mit den anderen Schülern, um Synergien zu finden. Also wer hat z.B. ebenfalls «Sport» auf Nummer eins? Dessen Namen wurde dann daneben auf die persönliche Liste geschrieben. Total hatte ich 12 ,,Matches“, der Rekord lag bei 20. Alles zwischen 10 bis 15 sei Durchschnitt meinte Richard. Nun kam es zu einem Grammatiktest, mit welchem Richard unsere Stärken und Schwächen sehen will. Ob er wohl sah, dass ich in Grammatik nur Schwächen habe? Ich kommuniziere aus dem Gefühl und Gehör heraus. Es zeigte sich, der Grammatikbaustein fehlt mir total. Nach dem Test gab es noch ein, zwei Übungen und dann war diese Stunde auch wieder vorbei. Die nächste Lektion fand in einem anderen Raum statt. Wir bekamen alle ein iPad und mussten dann auf der Seite: https://listverse.com eine Liste heraussuchen und uns Notizen machen. Diese wurde dann einer kleinen Gruppe präsentiert. Ich entschied mich für die «10 Mind-Blowing Disney Facts You Didn’t Know» Liste. Also quasi 10 Dinge über Disney, die dich staunen lassen bzw. die du nicht wusstest. Das Thema schien mir geeignet, da einfach jeder meiner Schulkollegen, egal von wo er kommt mindestens einen der Disney-Filme gesehen hat. Das Zusammentragen dauerte gut über eine Stunde. Nachdem wir uns gegenseitig die Listen vorgetragen hatten war nicht nur der Unterricht, sondern auch die Schule für heute beendet.

San Francisco Bay Meerblick

Grammatik büffeln

Leandro und ich suchten uns wieder ein Restaurant im «Fisherman’s Wharf» und holten uns anschliessend ein Eis bei «Ben & Jerry’s». Damit liefen wir wieder zurück zur Schule, da am Abend noch eine «EF-Aktivität» stattfand. Im «Golden Gate Park» fanden wieder diverse Konzerte statt. Ich hatte aber irgendwie keine Lust dazu, weil ich einiges an Schulstoff nacharbeiten wollte. Ich musste diesen Grammatikblock auf die Reihe kriegen. Also machte ich mir gut 3 Stunden diverse Notizen und durchforstete diverse Internetseiten zum Thema Grammatik. Zwar sind mir die Dinge dort schlüssig, es aber auf meinen Schulstoff anwenden können ist dann wieder ein anderes Paar Schuhe. Auch die Hausaufgaben aus dem Übungsbuch waren alles andere als einfach. Selbst Leandro meinte, dass er hier echt Mühe hat. Mal schauen, wie es den Anderen morgen beim kontrollieren ergeht.

Hallo King-Kong

Um 5:00 p.m. ca. schloss dann die Schule und ich ging mit einem asiatischen Kollegen mit dem Bus zurück zum Campus. Der Kollege heisst mit Spitznamen «King-Kong», was lustig ist, denn er ist eher klein und dünn. Also genau das Gegenteil, was man sich bei dem Namen vorstellt. Aber er hat Humor und ist damit bei vielen beliebt. Er ist total 10 Monate hier und hat noch nicht mal die Hälfte. Er erzählte mir, dass im September seine Eltern für eine Woche kommen, nachdem ich ihn fragte, was ihm hier am meisten fehlt.

In «The Hub» angekommen verstaute ich meine Sachen im Zimmer und machte mich erneut auf den Weg zur «Market Street». Ich brauchte noch ein paar neue Hosen und hab gestern mit Leandro noch den Laden «Ross Dress for Less» gefunden. Es ist eine Art Outlet und hat diverse Markenkleider massiv reduziert. Nicht so, dass mich Marken gross interessieren, ich brauchte einfach ein paar bequeme lange Jeans und das möglichst preiswert. Im Anschluss ging ich noch in einen Supermarkt, kaufte mir einen Salat zum Abendessen und schlenderte zurück in «The Hub». Erneut schaute ich den Schulstoff an, ass den Salat und arbeitete weiter an meinen zahlreichen Internetprojekten.

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