Tag 27 – Wenn du 20’000$ für Amazon hättest… 🛍️

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Ich hatte wieder am Morgen Schule. Also stand ich entsprechend früh auf und verspürte mal wieder absolut keinen Appetit. Nicht so schlimm, dieses Mal werde ich vor der Schule sicherlich etwas holen. Ich zog mich an und machte mich fertig für den Unterricht. Ich nahm den gewöhnlichen Bus (19) in Richtung «Fisherman’s Wharf». Dort kaufte ich mir 2 Bananen.
Der Unterricht begann pünktlich, auf Richard ist halt absolut verlass. Er gab uns den Test vom Vortag zurück und meinte, es ist niemand wirklich gut aber auch nicht wirklich schlecht und man könne damit arbeiten. Er gab uns einige kleine spontane Aufgaben, beispielsweise Sätze in bestimmten Zeitformen zu schreiben und las uns auch kleine Texte für unsere «Listening-Skills» vor. Denn die sind bekanntlich «very good for you». Inzwischen machen sie richtig Spass und fordern uns spielerisch heraus. «Ohh that’s a very difficult» – also eine relativ schwere Kurzgeschichte. Er benutzt diese kleinen Geschichten, welche extrem viele Namen und Zahlen beinhalten gerne, um 5-Minutenblöcke zu füllen, z.B. vor Pausen. Er liest sie einmal und fragt dann eine Person ein Detail aus dieser Kurzgeschichte. Wenn man es nicht weiss, fragt er den Nächsten. Am Ende wiederholt er die Geschichte und fragt das Selbe nochmal, dieses Mal aber so, dass man nicht direkt wieder die gleiche Frage gestellt bekommt. Auch wenn die Geschichten 100% inhaltlich verstanden wird ist es schwierig, alle Einzelheiten Kopf zu behalten da man keine Notizen machen darf.

Konsumieren vs investieren


Der zweite Unterrichtsblock fand in einem anderen Zimmer mit Richard statt. Er verteilte uns iPads und hatte zwei Aufgaben bzw Möglichkeiten:

  • Arbeitet weiter an eurem Referat-Thema, bei mir also das Thema Sklaverei in Amerika
  • Er verteilte ein Blatt mit folgender Aufgabe:
    Du hast 20’000$ die du auf Amazon ausgeben musst. Keinen Cent mehr, versuche so nah wie möglich an die 20’0000$ heranzukommen.
    • Welches Produkt kaufst du?
    • Warum kaufst du das?
    • Wie teuer ist es?

Ich nutzte die Gelegenheit, meinen Vortrag zu beenden, da mir dies wichtiger schien. Nach etwa 30 Minuten hatte ich mein Vortrag zuende geschrieben und ich konnte mich dieser lustigen Amazon-Aufgabe widmen. Hier musste ich extrem schmunzeln. Es mag sich hart anhören, aber hier zeigte sich das Mindset der Leute. Die Meisten mit denen ich mich etwas unterhielt kauften sich:

 

Panorama Blick San Francisco Kalifornien

Sie konsumierten teure Konsumgüter, welche innerhalb von Monaten einen massiven Wertverlust hätten. Dazu würden sie vermutlich nach wenigen Wochen die Lust daran verlieren und sich eine bereits neue Generation holen. Auch ich hätte vor einigen Jahren genauso gedacht, hätte ich nicht angefangen entsprechende Bücher zu lesen, Podcast zu hören, Videos zu schauen oder gar Seminare zu von finanziell erfolgreichen Leuten besuchen. Ich möchte dir an dieser Stelle ein Buchtipp geben, die du gleich hier kostenlos und kannst. Du bezahlst lediglich eine kleine Versandpauschale (Lieferung in die Schweiz ist kein Problem):

Sie dienen als gute Grundbasis und Anfang, um sich in die Thematik hineinzuversetzen.
Sicherlich fragst du dich jetzt, was ich denn nun gewählt habe. Mein Setup:

  • Eine Rolex
    • Dient als Investitionsgut, welche die kommenden Jahre an Wert gewinnen dürfte.
    • Preis: 18’995$
  • Kryptominer
    • Den Kryptowährungen gehört die Zukunft. Der Miner ist fast schon eine Geld-Druckmaschine, welche auch gebraucht, wenn überhaupt, nur gering an Wert verlieren dürfte.
    • Preis: 789$
  • Kindel E-Reader
    • Bücher sind wichtig. In ihnen steckt das Geheimnis des Erfolges. Mit dem Kindle E-Reader kann man hunderte Bücher mit sich rumtragen, ohne dass sie ins Gewicht fallen.
    • Preis: 119$
  • Tierfutter
    • Ich liebe Tiere. Ich würde einen Sack Hundefutter kaufen, welchen ich dann spenden würde. Tu Gutes und es wird dir wiederum Gutes widerfahren.
    • Preis: 96.33$
  • Amazon Geschenkkarte
    • Der smarteste Einfall. Den restlichen Betrag in eine Geschenkkarte umwandeln. Zugegeben, das ist eine Grauzone, aber es wurden auch keine Regeln festgelegt ausser, dass man alles Geld ausgeben müsse. So kann ich theoretisch später noch was kaufen mit dem Restbetrag.
    • Preis: Die restlichen 67 Cent

Die Übung hat allen Spass gemacht und lässt sich auch so Zuhause aus Langeweile gut nachmachen.

Entscheidung Erfolg Buch Dirk Kreuter

Urlaubsträume

Die Stunde war zu Ende und es folgte der letzte Block bei Lara, «Pronunciation & Vocabulary Skills». Schon zu Beginn liess sie uns wieder in Teams Gegenüber sitzen, wie bei dieser nennen wir es «Speed-Dating» Übung und es wurden auch wieder Karten verteilt. Heute ging es ums Thema Urlaub. Hier einige Fragen:

  • Gab es einen Urlaub, den zu am liebsten vergessen würdest?
  • Hast du ein Urlaubsziel, welches du dir ganz anders vorgestellt hattest, als es in Wirklichkeit war?
  • Haben sich Verlauf deiner Jahre deine Urlaubswunschziele geändert?

Die Stunde war relativ locker, machte jedoch Spass, da man wieder mit diversen Leuten in Kontakt kam.

Dann war der Unterricht wieder zu Ende. Leandro hat diese Stunde nie und wartet dann jeweils in der Lobby auf mich. Im Anschluss trafen wir uns und fragten uns, wo und was wir heute essen gehen. Die Entscheidung fiel auf Subway.

Meerblick San Francisco Bay

Wir gingen zurück zur Schule. Leandro hatte noch einen Abschlusstest. Den machen alle in ihrer letzten Woche. Auch ich werde diesen ich in rund einem Monat absolvieren müssen. Wahnsinn.. einen Monat… die Hälfte der Schulzeit war bereits durch. Den Mittag verbrachte ich in der Lobby. Ich hatte mein Macbook dabei und konnte so ideal den Schulstoff aufarbeiten und meine sonstigen Projekte pflegen. Es lebt und lernt sich unter Menschen einfach anders, als alleine im Zimmer. Leandro musste leider warten mit dem Test, da alle Plätze besetzt waren. Nicht wirklich tragisch, aber was die Highlights anbelangt wurde es  heute wieder eher etwas still. Heute fand auch wieder eine «EF-Aktivität» statt, eine Wein-Degustation in der Schule. Da ich aber keinen Alkohol trinke, ging ich lieber mit meinem Kumpel «King-Kong» zurück zum Hub.

Grosse Überrschaung

Dort kam ich am späteren Abend mit einem deutschen Kollegen ins Gespräch, den ich lediglich vom sehen her kannte. Das Ganze war recht zufällig und spontan, da ich. Er meinte dann, er wolle dieses «Etwas» (ich will an der Stelle noch nicht zu viel verraten) auch sehen und er würde ansonsten am Wochenende gehen und ob ich Lust hätte dieses eine zu sehen. Natürlich sagte ich ja und holte mein Macbook in die Lobby und begann mit ihm zu planen. Was es aber ist, erfahrt ihr voraussichtlich am kommenden Freitag…

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