Tag 32 – Start des Monats # 2️⃣

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Da war er wieder, der Montag und damit der Start in den zweiten und zugleich letzten Schulmonat. Unglaublich wie schnell die ersten 30 Tage vergingen und was ich alles erleben durfte. Ein Aufenthalt voll gepackt mit Abenteuer, Erlebnissen und Eindrücken.

An diesem Morgen stand ich um 6:30 a.m. auf und begann die Beiträge der letzten Tage fertig zu stellen. Dann machte ich mir bereits auf zur Schule bzw. dem «Fisherman’s Wharf», denn ich musste noch den Autoschlüssel zurück geben, welches wir am Vorabend bereits dort geparkt hatten. Unterwegs holte ich noch zwei Bananen und einen Proteinshake, welche mir als Frühstück dienten. Ich verspüre hier einfach nicht dieses dringende Hungergefühl, wie ich es von Zuhause kenne (auch wenn es eine der wichtigsten Mahlzeiten ist).

Ein bewusster Moment

Ich war mehr als zu früh vor der Schule und so begab ich mich noch kurz ans Meer. Wann erlebt man das als Schweizer, kurz vor der Schule die Gedanken am Meer baumeln zu lassen? Es war bedeckt an diesem Tag. Der typische Nebel San Franciscos deckte die «Golden Gate Bridge» halbwegs ein. Ich genoss den Moment ganz bewusst, ehe ich mich auf zur Schule machte und ich mich mit meinen Klassenkameraden im Klassenzimmer wieder fand. Es war komisch, denn Leandro fehlt, das merkte ich. Auch nach der Schule war dies ganz klar spürbar, denn wir gingen sonst immer irgendwo zusammen was essen. Doch wieder zurück und Eins nach dem Andern.

Die nächste Schulrunde

Richard teilte uns wieder in kleine Gruppen, in welchen wir von unserm Wochenende erzählen konnten. Anschliessend verteilte uns die neuen Wörter dieser Woche. Sie lauten:

Dann erklärte er den neuen Schüler, dass es am Ende der Woche einen Test dazu geben wird und wir diese Woche noch einen weiteren Test über Präpositionen und Zeitformen schreiben. Wenn das mal gut geht. Nun kam wieder das Spiel mit den Filmszenen, wo wir das Gesehene der halben Klasse beschreiben mussten. Ich gehörte zu der Gruppe, die zu Beginn den Film sehen konnte. Anders als beim letzten Mal, hatte ich nun sehr viel Handlungen im Film, was es fast wieder schwierig macht. Wer sich die Szene anschauen will kann das hier machen.

Anschliessend wechselte das ganze Spiel. Wir mussten wieder die Partner tauschen und ich setzte mich zu einer Kollegin aus Russland. Ich hatte die Übung mit ihr schon einmal gemacht. Sie spricht ein klares und einfaches Englisch, mit einem klaren Akzent und ich fand, ich konnte die Szene gut vor Richard erzählen. Auch hier habe ich den Clip herausgesucht. Richard gab noch die Hausaufgaben für morgen bekannt und verteilte uns ein Buch, welches von ihm an uns käme und nicht von EF zwingend vorgesehen war. Dort drin findet man weitere Grammatiktheorien zur englischen Sprache. Wir sagen: Danke Richard.

Möwen am Strand von San Francisco
Schon morgens war am Strand einiges los

Pronunciation & Vocabulary Skills im Social Media Bereich

Der Unterricht war zu Ende und es folgte eine weitere Stunde «Pronunciation & Vocabulary Skills». Da Lara diese Woche Urlaub hat, wurde die Stunde durch eine Vertretung unterrichtet, ihr Name war Polly. Sie ist eine etwas ältere Dame, mit viel Geduld und Humor. Sie verteilte uns ein Blatt über Social Media. Jeder in der Klasse las laut einige Abschnitte und die gröbsten Fehler korrigierte sie dann. Wichtig war ihr, dass wir lesen und uns auch selber hören. Dann wurden ein paar Wörter diktiert, welche man mit anderen englischen Worten beschreiben musste. Da es alles Wörter aus dem Multimedia Bereich  und Internet waren, war das für mich keine grosse Sache und ich war der Erste der fertig war und gleichzeitig alle kannte.

Internationale Geburtstage

Zu guter Letzt sprachen wir noch über den «4th July», der Nationalfeiertag der Amerikaner und nannten den «Geburtstag» unseres Landes. Bei mir als Schweizer der 1. August. Polly sagte dann, das nächste Mal möchte sie von uns hören, was an diesem Tag speziell bei uns im Land passiere. Gibt es eine Parade? Kostüme? Spezielles Essen? Diese Informationen werden nächstes Mal vor der Klasse vorgetragen. Der Unterricht war dann beendet und ich begab mich zur Lobby.

Ich fragte eine Kollegin aus Schweden die mit mir in der Klasse ist, was und wo sie heute essen geht. Sie hatte keine klaren Vorstellungen und ich machte ihr den Vorschlag, dass wir zusammen auf die Suche gehen. Sie stimmte zu und wir gingen Richtung «Fisherman’s Wharf». Vor der Schule stiessen wir auf eine grössere Gruppe, wovon die Meisten oder gar alle im Hub stationiert sind. Wir schlossen uns ihnen an und machten uns gemeinsam auf zum «Fisherman’s Wharf». Wir waren uns etwas uneinig, was es nun zu Essen sein sollte. Ich wollte ja endlich mal «Clam Chowder» kosten. Eine typische Spezialität, welche auf die To Do Liste bei einem Besuch des «Fisherman’s Wharf» gehört. Die Gruppe teilte sich in zwei kleinere, da einige absolut keine Lust auf «Clam Chowder» hatten.

Der Tipp: Boudin Bakery & Cafe

Wir bestellten den «Clam Chowder» im «Boudin Bakery & Cafe». Holt es dort, es ist (s)einen Besuch absolut wert! Nach dem Essen waren die Kollegin aus Schweden, der Kollege aus Frankreich und ich dann alleine und wir liefen zurück zum Hub. Ein guter Verdauungsspaziergang durch die Strassen San Franciscos. Im Hub machte ich mit der Schwedin in der Lobby die Hausaufgaben für morgen, ehe sie sich auf den Weg zur «Market Street» machte. Ich begab mich in mein Zimmer, wo ich den Rest des Tages am Laptop verbrachte. Am Abend kam dann auch mein «Roommate» Adam von seinem ersten Tag zurück und erzählte mir, was er an seinem ersten Tag erlebt hat.

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