Tag 5 – Meine ersten Lektionen ⚾️

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Da war er also, der erste Schultag. Okey, eigentlich war er ja gestern. Aber heute erst so wirklich der erste «richtige» Schultag. Meinen morgendlichen Ablauf kennt ihr ja. Ich stehe irgendwann vor 7 a.m. auf, einen Wecker brauche ich zur Zeit nicht, mein Biorhythmus regelt das. Ich duschte, frühstückte und begab mich um 8:10 a.m. zur Lobby. Unten wartete bereits eine junge Kollegin aus Italien und ein Kollege aus Taiwan – an welche ich mich kurzerhand spontan anschloss um uns wieder über die bekannten Fragen austauschen:

  • Woher kommst du?
  • Wie lange bist du hier?
  • Was machst du nach EF?

UBER oder Bus zur Schule?

An der Bushaltestelle angekommen teilten sie mir mit, dass hier vermutlich niemand aus unserem Campus steht, weil der Bus gut 20 Minuten Verspätung hat und wir lieber «Uber» benutzen sollten. Gesagt getan – Die Fahrt dauerte etwa 15 Minuten und ich lauschte konzentriert dem Radiosprecher um festzustellen, ob ich inzwischen mehr verstehe. Tatsächlich war das meiste jedoch viel zu schnell gesprochen, aber was soll’s… die Fahrt kostete gut 9 US, welche wir uns teilten. Noch kurz in den Starbucks (von mir aus..) und dann kam er, der Moment, ich stand in meiner neuen Klasse.

Der erste Unterricht

Man wird direkt in eine bestehende Klasse integriert. In meinem Fall wurde man einer kleiner Gruppe zugeteilt und man besprach die Aufgabe von gestern. Eine Naturkatastrophe ist eingetreten (also nicht in echt, so lautete die Übung!) und auf englisch wurden entsprechende Massnahmen besprochen. Der ganze Morgen drehte sich um das Thema Naturkatastrophen und mir gefiel die Zusammensetzung des Unterrichts. Es fanden viele Interaktionen im Team statt. Die Schule dauerte von 8:45 a.m. bis 11:45 a.m. und ich begab mich anschliessend mit einem spanischen Kollegen Richtung Mittagessen.

EF Education First Flipchart Weiss Schulzimmer
Das Schulzimmer mit Blick zur Tafel

Er versteht im Gegensatz zu mir überhaupt nichts, dauernd musste der «Google Übersetzer» die Konversation zwischen uns managen. Ich will an der Stelle nicht sagen, dass das schlecht ist oder so, es ist jetzt halt einfach mal so… Wir fanden uns am Ende in «Jack in the Box». Der erinnerte mich irgendwie an einen Mc Donalds. Dort stiess auch die Kollegin aus Genf zu uns (du erinnerst dich, Tag 4). Sie meinte, dass sie am Mittag noch Unterricht hat und so begaben wir uns um 1:00 p.m. zurück zur Schule.
Um ca. 5:00 p.m. befand ich mich in „The Hub“, um Schulsachen in mein Zimmer zu bringen.

Baseball, ich mag es!

Doch mir blieb kaum Zeit um Pause zu machen, denn heute Abend habe ich mich an einer der «EF-Activities» eingetragen. Heute Abend sah ich live mein erstes Baseballspiel – wow! Ich meine der Sport bei uns.. langweilt mich! Wenn ich hier in Amerika bin, will ich ein Baseballspiel sehen und dieser kleine Traum konnte ich heute umsetzen. Die Atmosphäre  im AT&T Stadion war absolut einzigartig, die Leute, das Stadion selber, das Panorama im Hintergrund.. ich bin hin und weg (schau dir unbedingt die Bilder an ?). Es spielten die «Giants San Francisco» gegen die «Arizona Diamondbacks» und die «Giants San Francisco» verloren das Spiel letztendlich 3:2 , aber egal, es war hammer, ich kann es nicht in Worte fassen und hey, es gab sogar die allseits bekannte «Kiss-Cam». Ich kann echt allen empfehlen, die sich für die «EF-Education First» Schule entscheiden, geh zu den Veranstaltungen. Das war zwar meine Erste aber es war wirklich awesome!

Baseball Stadion Giants San Francisco
Ich war echt mega Beeindruckt von dem Bild. was sich mir bot.

Ein friedliches Miteinander

Nach dem Spiel verliessen alle geordnet das Stadion und draussen wartete bereits ein Team des NBC-Senders für ein Interview. Es gab keine Schlägerei und nichts wurde mutwillig zerstört. Ich habe Spencer vom EF-Team gefragt, ob es hier denn keine Hooligans gibt, er verneinte. Ein weiterer Pluspunkt für diese Sportart. Okey, ich werde mir trotzdem Zuhause keine Baseball-Spiele ansehen. Aber so als Erlebnis, eine absolute Empfehlung. Wie gesagt, nach dem Match trennte man sich. Das Bild der der Menschenmenge auf der Strasse, lässt sich mit vergangenen Erlebnissen im Zürcher-Hallenstadion vergleichen. Als ich Grössen sah wie «Rammstein», «Nickelback», «Depeche Mode», «System of a Down».. ich könnte die Liste noch ewig weiter führen – gesehen oder sagt man gehört habe?! Egal, wir liefen dann noch zu zweit zu unserem Campus.


(Bildgallerie)

 

 

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