Tag 51 – Nackenstarre Muir Wood

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Heute war wieder eine EF-Aktivität an der ich teil nahm und zwar ein Besuch im Muir Wood National Monument. Dort findet man Bäume, die wir gerne auch «Mammutbäume» nennen und in der Tat, sie waren riesig. Eigentlich kriegt man direkt Nackenstarre, wenn man da dauernd hochschaut. Der Park ist nahe San Francisco resp. Sausalito. Einige kennen diesen Park vielleicht auch vom Film «Planet der Affen – Prerevolution» oder einen der nachfolgenden Teilen. Die Affen nutzen diesen Park als ihre Heimat und zugleich Basis. Diese Park ist aufgrund der Nähe zu San Francisco jeden Fall ein «Must Have». Doch gehen wir den Tag von Anfang an.

Der glorreiche Morgen

Um 7.30 a.m. stand ich wie gewohnt auf. So hatte ich genug Zeit um pünktlich um 9:15 a.m. in der Schule zu sein. Ein gemütlicher Morgenspaziergang zur Schule nahe dem «Fisherman’s Wharf» stimmte mich auf den neuen Tag ein und ich traf gewohnt pünktlich in ein. Nach und nach kamen die anderen Kolleginnen und Kollegen. Die Plätze waren ca. auf 20 Schülerinnen und Schüler begrenzt. Man muss daher bei solchen EF-Aktivitäten immer genug schnell beim buchen sein. Leider hatte Spencer, der heute wieder die Aktivität leitete, eine Verspätung von gut 15 Minuten. Er hatte dafür entsprechend Verpflegung eingekauft, woraus wir uns Sandwiches machen konnten. Fertige wären zwar praktischer gewesen, aber was soll’s. Dazu gab es noch Wasser und Chips. Als ich fertig war und meine Dinge verstaut hatte ging ich nochmal kurz auf die Toilette. Als ich zurück kam, waren bereits alle anderen Kollegen bis auf Spencer und zwei weitere Kollegen weg. Okey, das ging nun doch etwas schnell. Also buchten wir unkompliziert ein «Uber» Taxi und fuhren nach «Sausalito» zu einem Treffpunkt – dabei erlebte ich meine erste Überquerung der Golden Gate Bridge. Die Idee war, von diesem Treffpunkt aus via einem weiteren Bus zum besagten Park zu fahren

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Die Fahrt nach «Sausalito» dauerte etwa 15 Minuten. Dort trafen wir dann auch wieder die anderen Schüler. Leider haben wir dort den regulären Bus zum «Muir Wood» verpasst – warum wohl? Zu allem Unglück hiess es dass, wir müssen auf den nächsten Bus warten. Sollte dieser nicht genügend freie Plätze haben, müssen wir auf einen weiteren Bus warten. Diese fuhren übrigens nur ca. alle 20 Minuten.
«Na super», man hörte auch deutlich, dass sich ein Unbehagen in der Gruppe breit machte. Ich erlebte zum ersten Mal bei einer EF-Aktivität eine «Organisation», die nicht wirklich durchdacht war. Zum Glück hatten wir dann doch Platz und fuhren mit dem nächsten Bus endlich zum «Muir Wood National Monument».

Beim hochschauen gibt es wirklich Nackenstarre

Das «Muir Wood National Monument»

Die Fahrt dauerte gut 20 – 30 Minuten, als wir dann mitten in einem Wald ankamen. Spencer überreichte uns dann die Tickets und wir konnten endlich eintreten. Zu Beginn sieht man noch nicht wirklich aussergewöhnliches. Das Ganze glich eher einem grossen «normalen» Wald. Na gut, die Bäume wirkten anders als die, die wir hier kennen. Wir machten erneut einen kurzen Zwischenstopp beim einem Visitor Center, damit jeder nochmal den «Restroom» aufsuchen konnte. Dann liefen wir los. Spencer hatte immer wieder spannende «Nice to Know» Fakten und konnte an vielen Plätzen uns etwas lehrreiches sagen. Auf einer Karte zeigte er uns dann den Weg, den wir gehen werden. Wanderschuhe sind hier wirklich ein Muss. Denn je Route geht man über Stock und Stein. Je länger wir liefen umso mehr kamen sie dann, die Muir Woods. Bäume, die einfach nur riesig sind. Nicht in der Breite, sondern in der Höhe. Die breiten Bäume findet man eher im Yosemite Park oder «Sequoia National Park». Jene Sequoias hatte ich auch gesehen und haben mich letztendlich dann doch mehr als diese hier beeindruckt. Nichtsdestotrotz, der Muir Wood ist einen Besuch wert! Wir liefen dann hoch zu einer Lichtung, da gab es eine super Aussicht, dort assen wir unseren Lunch. Wir gingen wieder ein grosses Stück zurück, wo wir dann jedoch bei einer Abzweigung einen anderen Weg nahmen. Wir liefen gut 3 ½ Stunden, als wir dann beim Shuttle Platz wieder ankamen und es erst mal wieder «warten» hies und zwar gut 20 Minuten.

Zurück nach San Francisco

Wir fuhren zurück nach «Sausalito», wo wir uns noch gut 30 Minuten umschauen konnten. Sausalito ist wirklich sehr schön. Fast schon schade, dass ich erst so spät jenen Ort – jenseits der Golden Gate Bridge entdeckt habe. Wir fuhren zu unserer Überraschung mit dem Schiff zurück nach San Francisco, wo uns die Skyline bereits von weitem begrüsste. Ein wunderschöner Anblick trotz, oder gerade wegen den Wolken und Nebel über San Francisco. Ich ging im Anschluss noch mit einer Kollegin etwas im italienischen Viertel «Little Italy» essen. Dann trennten sich unsere Wege und ich begab mich zurück zum Hub. Es dann gut nach 10:00 p.m. und durch das viele Laufen war ich recht erschöpft. So schlief ich bald darauf ein.

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