Tag 55 – You got a Level Up!

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Der Morgen ist immer etwas fade zu beschreiben. Wie schaffe ich es, dass es sich trotz der Tatsache, dass er wirklich immer gleich ist, da ich auch zur gleichen Zeit Schule hab der Morgen sprich alles nach dem Aufstehen spannend lesen lässt? Also wie sicherlich bemerkt, es wechselt sich immer ab. Einen Tag hab ich morgens Schule (8:45 a.m.) und den Tag darauf nachmittags (1:35 p.m.) und ich mache im Grunde wirklich den jeweiligen Morgen mehr oder weniger das Gleiche zur seiner Zeit. Ergo, ich stand um 7:00 a.m. auf, bereitete mich vor, packte meine Sachen und lief los zur Schule. Ich treffe dann in der Regel so gegen 8:20 a.m. in der Schule ein. Man hat dann genug Zeit mit den anderen Kollegen zu quatschen und sich im Zimmer an einen Platz zu setzen. Die Plätze sind frei wählbar, aber in der Regel haben alle ihren festen Platz. Der erste Punkt war die Rückgabe des Level Up Tests und was soll ich sagen, ich hab das Ding souverän gemeistert und somit am Ende der Woche ein entsprechendes LVL Up auf meinem Zertifikat, ein super Start in den Tag also. Dann schauten wir noch den restlichen Teil von «The Trueman Show» an. Wirklich ein Film, den man mindestens einmal gesehen haben muss. Schon nur, weil es viele Leute gibt, die aufgrund einer psychischen Krankheit sich genau wie «Trueman» fühlen. Das erkläre uns auch Richard im Anschluss des Filmes und dass er nicht zuletzt darum auch ein «Must-Have» Film ist. Den restliche Teil des Morgens verbrachten wir, indem wir uns für die «Trivia Challenge» vorbereiteten. Das habe ich die vergangenen Beiträge nie wirklich erwähnt. Aber seit sicher über eine Woche spricht Richard von der «Trivia Challenge» und formt dabei jedes Mal seine zwei Hände in ein Sprachrohr (ähnlich wie ein Lautsprecher) und nun war es soweit. Richard bildete vier Gruppen und nannte jeweils einen Captain. Ich war in Gruppe vier und gleichzeitig der Captain. Wir wechselten zum sogenannten «iPad Room», wo wir dann auch gleichzeitig uns in den Teams zusammensetzen und mit den iPad (darum heisst der Raum so) anfingen Fragen zusammen zu stellen, die wir uns dann am kommenden Tag stellen. So suchten wir zu folgenden Kategorien immer vier Fragen und 3 Antworten, von welcher nur eine logischerweise korrekt ist.

  • Geschichte
  • Geografie
  • Kultur
  • San Francisco
Einige Gebäude sind echte Kunstwerke

Bedingung war natürlich, dass es nicht Fragen sind, die man unnötig beantworten kann wie z.B. Länge der Golden Gate Bridge. Fragen zu «Beginn des zweiten Weltkrieges?» etc. sind jedoch legitim. Ist eine Frage zu abstrakt/schwer, wird Richard diese dann während des Wettbewerbs entsprechend kicken. Der Unterricht ging vorbei und ich hatte meine letzte Stunde bei Lara mit dem Fach «Zuhören und Verstehen». Es gab wieder die Speed-Dating Formation und dieses Mal spielten wir wirklich Speed-Dating. Wir bekamen Identitäten und mussten uns dann in diese hineinversetzen. Gleichzeitig gab Lara uns noch mögliche Fragen, die hier gestellt werden können. Das Level dieses Unterrichts ist B.1, wobei es Leute hat die noch im Level A (also niedrigste) sind und vielleicht 1 – 2 die schon im Level C (also dem höchsten sind). Ich hab bei dieser Übung dann jedoch gemerkt, dass solche Übungen nicht gut funktionieren mit solch durchmischten Levels. Wenn B zu C spricht ist das in der Regel kein Problem, während jedoch Schüler aus der Stufe A teilweise noch so einen beschränkten Wortschatz haben, dass kein Dialogfluss zustande kommen kann. Es dämpfte den Spass und im Ganzen gesehen empfand ich den Unterricht heute eher als mühsam. Nach der Übung mussten wir in Zweiergruppen selber ein Profil einer fiktiven Figur erstellen. Ich war mit eine neuen Schüler aus dem asiatischen Raum zusammen und ich vermute er war auch ein Level A Schüler. Denn so manch Wörter musste er übersetzen. Das hatte zur Folge, dass das ganze Profil mehr oder weniger durch mich alleine erstellt wurde, während er ein Wort nach dem anderen in seinen Übersetzer tippte. Wir gesagt, dass war absolut nicht mein Lieblingsunterricht des heutigen Tages. Zum Glück ging auch diese 1 ½ Stunden und somit der Schultag zu Ende. Ich traf meine französischen Freunde und wir liefen direkt zum Hub. Unterwegs gingen wir in einen kleinen Subway was holen. Der viel mir bisher nie wirklich auf, obwohl er ideal gelegen ist (da zwischen Schule und Hub). Ich verbrachte den Nachmittag mehr oder weniger nur am Laptop und wusste, dass ich heute Abend noch den «Graduation Test» absolvieren musste, also eine Art Abschlusstest, der jedoch freiwillig ist. Diesen kann man in der Schule oder an seinem Laptop auf dem My.EF Portal ausfüllen. Er beinhaltet 25 Minuten Lesen und 25 Minuten zuhören und anschliessend Fragen dazu beantworten. Beide Blöcke sind in jeweils drei Artikel aufgeteilt. Einen ähnlichen Test musste man bereits im Vorfeld machen, wodurch vermutlich das Level bestimmt wurde. Nur war der Test damals relativ einfach, im Gegensatz zum diesem Abschlusstest. Die Themen waren nämlich folgende:

Lesen:

  • Die Geschichte von (Smartphone-) Apps
  • Photosynthese
  • «Organic» Food

Zuhören:

  • Man möge mir verzeihen, ich mag mich nur noch an «Filmdigitalisierung» erinnern.
Die „Market-Street“ ist jedes Mal ein Blick wert.

Bevor ich jedoch den Test machte ging ich noch raus, die letzten Sonnenstrahlen geniessen, denn ich merkte, dass nach all dem «Hustlen» wie man es heute nennt, mein Gehirn ziemlich «Matsch» war und so ein Spaziergang bewirkt bei mir Wunder. Ich lief die Marketstreet runter, bis zum «Ferry Building», wo ich dann ein paar Fotos vom Meer und der «Bay Bridge» machte, die übrigens genauso eindrücklich wie die «Golden Gate Bridge» ist, jedoch viel weniger Beachtung bekommt. Ich lief dann anschliessend zurück und bemerkte, dass viele grosser Ladenketten in guter Lage, nahe der Market-Street bereits geschlossen hatten. Erstaunlich, längst nicht alle Geschäfte haben hier 24 Stunden offen oder bis spät in die Nacht. Man muss aber auch sagen, das hier sehr viele Läden Sonntags normal geöffnet haben. Nach etwa einer Stunde war ich dann wieder im Zimmer und machte mich an den Test, als auch mein Mitbewohner kam. Das war so nach 8:00 p.m. Er verlässt übrigens EF am Samstag, so wie ich und auch er hatte heute seinen «Graduation Test». Er hatte jedoch andere Themen, die genauso schwer und teils trocken waren. Ich verbrachte den Abend dann noch damit, weiter an meinen Projekten und Zielen zu Arbeiten und ging dann erst nach Mittarnacht zu Bett.

Tag 55

 

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