Tag 56 – The Trivia Challenge

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Unglaublich, aber so langsam geht mein Aufenthalt hier in San Francisco zu Ende. Heute ist so wies aussieht das letzte Mal, dass ich in das 24/7 Gym in Van Ness gehen werde…

Das letzte Mal Gym Van Ness

Ich stand also auch an diesem Tag so kurz nach 7:00 a.m. auf und setzte mich an meinen Laptop. Ich beantwortete die Eine oder andere Mail und hielt meine Projekte auf dem aktuellsten Stand. Dann ass ich meine Banane, die ich noch vom Vortag hatte. Die letzten Wochen hatte ich stets eine Banane für zwischendurch bei mir. Besonders so auf Reisen kann ich diesen Trick jedem empfehlen, da so eine Banane der reinste Powerriegel für zwischendurch ist. Als dann die neunte Stunde des Tages angebrochen war, sprich so nach 9:00 a.m. lief ich zum Gym. Vorher holte ich aber wieder ein «Powerade». Zumindest am Morgen kann dieser Zuschuss an Zucker sicherlich nicht falsch sein, wenn man seinen Körper entsprechend beansprucht.

Ich kenne ja schon einige Leute im Gym vom «sehen» her. Ich war mir aber nicht sicher ob sie mich überhaupt entsprechend wahrgenommen haben und wenn ja so fragte ich mich, ob ich mich irgendwie «verabschieden» sollte oder wenigstens nach den gängigen Social Media Profilen fragen soll, um im Kontakt zu bleiben. Ich denke, bei einem bestimmten Kollegen hätte ich das wirklich noch gemacht. Denn er war wirklich jedes Mal dort, wenn auch ich dort war – wie es der Zufall will jedoch nicht an diesem besagten Tag – leider. Also hat es wohl nicht sein sollen und so ging ich wie ich es zuvor auch immer Tat, zum Personal am Eingangsbereich, verabschiedete mich und wünschte einen schönen Tag. Ich lief zurück zum Hub und duschte mich.

Bloss kein Stress

Offensichtlich war ich heute wohl nicht so schnell unterwegs wie sonst. Denn der Zeitplan war plötzlich einiges straffer als gewohnt. Also musste ich direkt nach dem Duschen meine Sachen packen und mich auf zur Schule machen. Ich besorgte unterwegs dennoch meinen «Gym-Burrito» und ass ihn etwas zu hastig, damit es mir pünktlich für 13:35 Schulbeginn reicht.

The Trivia Challenge

Richard betrat das Schulzimmer und begrüsste uns mit seinem «Good Afternoon». Wir begannen gleich damit, die Wörter für den morgigen letzten Test zu repetieren. Er meinte, wir sollen unbesorgt sein, das wird «the world easiest vocabulary test» – wir werden ja sehen. Anschliessend kamen wir endlich zur «trivia challenge». Kreativ wie wir bzw. meine Gruppe war, tauften wir unsere Gruppe «Bob». Leser und Leserinnen dieses Blogs werden jetzt sicherlich zumindest mit dem Mundwinkel zucken. Der Test war so aufgebaut, dass vorgegeben wurde welche Gruppe eine Andere zu einem bestimmten Thema eine Multiple Choice Frage stellt. So war sichergestellt, dass jede Gruppe eine jeweils andere sicherlich zu einem Thema befragen kann. Was jedoch am Vortag bei den Vorbereitungen missverstanden wurde war, dass man nicht die Frage stellt und gleich die drei Antwortmöglichkeiten nannte.

Stellte eine Gruppe die Frage und wusste die Gegenseite die Antwort ohne Hilfe, gab es 3 Punkte. Verlangte man die 3 Antworten gab es noch 2. Wählte man im Anschluss den 50:50 Joker (noch 2 Antwortmöglichkeiten), gab es nurnoch einen Punkt. Somit waren einige Fragen von uns sinnlos wie zum Beispiel: «Welcher Präsident ist nicht auf dem Mount Rushmore?»

Wir spielten das Spiel fast den ganzen Nachmittag. Logo, denn was will man in den verbleibenden zwei Tagen noch gross anreissen? Am Ende hatten wir noch etwas Zeit und wir baten um eine klassische «Listening» Übung, die Richard uns natürlich gerne vortrug.

Noch 1x schlafen

Dann war der zweitletzte Schultag auch bereits wieder beendet und ich lief mit meinen Klassenkameraden aus Frankreich zurück zum Hub. Wo ich mich einerseits an den Laptop setzte, anderseits mit meinem Mitbewohner Adam unterhielt. Einige Zeit später legte ich mich schlafen, um für meinem letzten grossen EF-Schultag vorbereitet zu sein.
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