Tag 6 – Schnell, schneller, Basketball 🏀

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Der Mittwoch startete ganz locker, denn die Schule begann erst um 11:45 a.m. also hatte ich genügend Zeit zu Frühstücken, neue Schulnotizen anzufertigen und den Stoff von gestern zu repetieren (nature disasters). Da ich mit Google Maps absolut nicht schlau wurde, wann ich wo auf welchen Zug gehen müsste resp. Dieser mir 3x vorschlug das Transportmittel zu wechseln entschied ich mich kurzerhand zu laufen. Immerhin scheint die Sonne und so sehe ich noch etwas von der Stadt. Der Fussweg dauerte gut 30 Minuten und ging einige steile Strassen hoch. Ich kann jedoch sagen, dies wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt! Besonders auf einem Punkt wurde ich aufmerksam, da dort viele Schaulustige Fotos schossen. Es war die bekannte «Lombard Street». Ich hatte zwar nicht gross Zeit sie zu erkunden, das werde ich aber nachholen denn jetzt weiss ich ja, wo diese liegt (ungefähr 15 Minuten Fussweg).

Lombard Street San Francisco Kalifornien
Sicht über San Francisco (oberhalb der Lombardi Street)

Dating in der Schule

Die Schule begann mit einem neuen Lehrer. Er war schon etwas älter, hatte aber auch einen entsprechenden Charme, das spürte man. Das Fach war Kommunikation und Vokabular Fähigkeiten. Er teilte und in 4er Gruppen und gab uns entsprechende Themen vor. Es waren Themen wie:

  • Was ist die grösste Gefahr für die Welt oder heutigen Zeit?
  • Welche Superkraft möchtest du haben?
  • Deine Meinung über Trump?
  • Na gut ich weiss nicht was sonst noch kam, es passiert hier einfach zu viel..

Anschliessend ging es um das Thema «Dating». Das heisst typische Begriffe im Bereich «Dating» haben wir besprochen und gelernt. Mir gefielt dieser Unterricht ungemein, da ich immer die Diskussion startete um möglichst von dieser Gelegenheit englisch zu sprechen  profitieren wollte.

Die Stunde verging wie im Flug und so ging es dann weiter zur gleichen Lehrerin wie gestern. Sie scheint unsere Hauptlehrerin zu sein. Das ist ok, denn ich mag sie. Sie zeigt viel Geduld und Verständnis und geht auf jeden Individuell ein. Was ich noch vergass zu erwähnen. Ich staune jedes Mal über mich selber, wie viel ich hier vom gesprochenen und geschriebenen verstehe. Da der Unterricht so gesehen kurz vor 12:00 a.m. begann gibt es keine grosse Pause mehr. Ich werde zukünftig wohl etwas mitnehmen, was ich zwischendurch Essen kann. Denn immer in den Pausen in den überteuerten Starbucks zu gehen ist auch nicht mein Ding.

Sportplatz in San Francisco CA
Ein öffentlicher Sportplatz in San Francisco

Street Basketball – arg schnell

Nach dem Unterricht stand die EF-Aktivität «Street Basketball» an. Ich hatte nichts dagegen und so trug ich mich kurzerhand ein. Spencer leitete wieder das Ganze, er leitet alles im Bereich Aktivitäten. Wir waren gut acht Leute, mehrheitlich alles Leute asiatischen Ursprungs und Leandro, ein Brasilianer. Ich mag ihn, wir verstanden uns seit dem ersten Tag und ich merke wie da so eine richtige Männerfreundschaft entspringt. Echt lustig, wenn ich bedenke, dass wir uns nur auf englisch Unterhalten können und das irgendwie in den Basics funktioniert.

Wir liefen gut 15 Minuten und kamen an einen öffentlichen Sportplatz. Unterwegs wollte Spencer von uns nochmal die Namen wissen, woher wir kommen und was unser lieblings Basketballverein war. Es gab also permanent Chancen Englisch zu sprechen. Doch zurück zum Sportplatz, dieser war gross und irgendwie kennt man das aus der Schweiz gar nicht. Entsprechende Fotos sind in diesem Blogeintrag zu finden. Was soll ich sagen, ich habe zwar schon Basketball in der Schule gespielt, doch das sind gewiss schon 8-10 Jahre.

Ich wusste überhaupt nicht wirklich, wann es ein Foul ist und was ich wiederum zur Verteidigung machen kann. Dazu kommt, dass im Gegensatz zu mir diese Asiaten echt stark, also stark im Sinne von flink und Technik waren – das Ganze war wirklich einfach zu schnell. Auch Leandro war mega gut. Ich erfuhr jedoch von allen dass sie in ihren Heimatsländer des Öfteren spielen, daher ist es kein Wunder. Nach gut zwei Stunden trennten wir uns. Das heisst ich ging mit zwei asiatischen Kollegen mit dem Bus zurück zum Campus. Dort angekommen lernte ich noch etwas und lies den Abend entspannt ausklingen.

Blick aufs Meer von San FranciscoAuf dem Weg zur Schule.

Rating: 5.0/5. Von 3 Abstimmungen.
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2 Kommentare

  1. Hey Mike

    Top geschrieben, weiter so. Ich hoffe du wirst viele spannende Erfahrungen machen drüben in den USA und es in vollen zügen geniessen.

    Bis dahin verfolg ich mit spannung weiter diese Seite.

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    • Hi Steven

      Danke für deinen Kommentar, werde ich haben und berichten 😉

      Liebe Grüsse

      Mike

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