Tag 64 – Spannende Bekanntschaften und Universal Studios

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Wow, war das gestern für ein geiler Tag. Für dich als Leser*in meine ich den jetzt bevorstehenden Tagebucheintrag. Eine sehr spannende Bekanntschaft dank UBER und ein Besuch bei den Universal Studios resp. Universal Studio Park. Was es zu beachten gibt und ob es sich lohnt dorthin zu gehen, dazu im heutigen Beitrag mehr.

Universal Studio Park Tipps beim Vorverkauf

Da sind wir auch schon beim ersten Punkt, dem Theme Park der Universal Studios. Es empfiehlt sich, die Karten online auf der offiziellen Universal Studios Seite zu kaufen. Die Preise variieren stark von Tag zu Tag. Gleichzeitig wird von Touristen mehr verlangt als von Einheimischen. Nach dem Kauf der Karten kann es jedoch etwas dauern, bis diese zugesendet werden. Ich hatte meine Karten am Vorabend gekauft und hatte sie dann erst am nächsten Morgen in meinem Mail-Postfach (allenfalls den Spam-Ordner prüfen). Die Karten müssen nicht gedruckt werden, das Personal kann sie auch auf dem Smartphone Bildschirm abscannen (Stichwort: QR-Coder). Ebenso empfiehlt es sich, die offizielle App des Parks zu downloaden. Verfügbar für Apple und Android – das alles als Tipps vorneweg.

Da die Preise für den Park nicht gerade gering sind empfiehlt es sich, möglichst früh den Park zu betreten. Schliessen tut er um 10:00 p.m. Wer z.B. 12 Stunden dort ist, für den wirkt sich der Preis deutlich anders aus, als wenn er nur 3 oder 4 Stunden dort ist.

Der «Universal CityWalk», sehr beeindruckend

Interessante UBER Begegnung

Ich bin an diesem Morgen daher um ca. 8.00 a.m. aufgewacht und hatte etwas Zeit, weiter an meinen Texten zu schreibe. Ich machte mich dann so gegen 10 Uhr fertig und lief in den nahegelegenen CVS Store, um Wasser zu kaufen. Im Park dürfte wie so oft alles überteuert sein. Als ich aus dem CVS Store trat, öffnete ich die UBER App und bestellte ein UBER-Taxi. Mein Fahrer für diesen Morgen hiess Anil. Anil stammt ursprünglich aus der Türkei. Wir sprachen etwas und er fragte mich dann, woher ich komme. Nachdem ich mit Schweiz antwortete fragte er mich, ob ich Deutsch spreche. Als ich natürlich diese Frage mi «Ja» beantwortete, wechselte er auf Deutsch. Es stellte sich heraus, dass er eine Zeit lang in Deutschland gelebt und studiert hat, bevor er nach L.A. kam. Das Gespräch war sehr interessant. Er erzählte mir, er habe Immobilien gekauft und verdient seinen Lebensunterhalt grösstenteils mit dem Vermieten der Wohnungen via AirBnB und UBER für ihn eine kleine Freizeitbeschäftigung sei – natürlich auch da für kleine Einnahmen. Ich war beeindruckt. Genau diese Art von passivem Einkommen setze ich online um, wenn auch noch nicht in diesem Hebel wie Anil es mit Wohnungen vollbringt. Wir sprachen über weitere Investitionsmöglichkeiten. Von Aktien bis ETF’s und gar Kryptowährungen war alles dabei. Wirklich eine sehr geile UBER Fahrt. Am Ende tauschten wir unsere Kontaktdaten aus. Solche Kontakte sind Gold wert.

Der Universal City Walk

Dann schritt ich über den «Universal CityWalk». Der «Universal CityWalk» ist eine «offene» Fussgängerzone, welche besonders nachts mit den vielen Lichtern sehr eindrücklich ist und das Bild von Städten wie «Las Vegas» etwas erahnen lässt. Wer die Universal Studios besucht, sollte zwangsläufig auch hier kurz vorbeischauen, es lohnt sich. Ich ging dann zum Parkeingang, und durchschritt die gängigen Sicherheitskontrollen wie Rucksack durchsuchen. So stand ich nun im Park und lief einfach mal blind der Nase nach.

Die verschiedenen Themen Bereiche

Als erster durchlief ich «Springfield», also der «The Simpsons» Bezirk. Auf einer langen Rolltreppe ging es runter und ich fand mich bei Jurassic Park (resp. World) wieder. Ich sah den «The Mummy» Bereich und auch den Bereich der «Transformers». Der Park ist natürlich massenhaft auf Merchandise getrimmt und wer mit Kindern kommt, muss zwangsläufig sein grosses Portemonnaie mitnehmen. Gleichzeitig können die Kinder unvergessliche Bilder mit ihren Helden schiessen. Von fast jedem Film Franchise sieht man in animierende Künstler in ihren wirklich echt gut gestalteten Kostümen. Teilweise werden gewisse Funktionen der Kostüme per iPad aus der Ferne gesteuert.

Der Park gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Show
  • Achterbahn (Wobei man sich hier nicht zu viel vorstellen sollte)
  • Essen
  • Merchandise Shops

Ich hatte ja erwartet, dass dieser Park unseren Europapark in den Schatten stellt. Dem ist jedoch nicht so. Einzig und alleine die starken Franchise machen den Park einzigartig. Wer Europapark 2 erwartet, ist vermutlich mit einem Besuch im «Disneyland» besser versorgt. Da an sehr vielen Attraktionen Zeiten von +45 Minuten die Regel waren entschied ich mich, erst die zahlreichen Shows zu sehen. Davon gab es drei Stück und wenn man pünktlich zu den entsprechenden Aufführungszeiten geht, braucht es kein anstehen – sitzt natürlich aber auch nicht an vorderster Front.

Show Marathon

So sah ich mir zuerst eine Show über Spezialeffekte in der Filmgeschichte an. Es wurde gezeigt, wie die Geräusche in den Filmen entstehen. Motion Capture, Kunstblut und vieles mehr – sehr geil. Die Show dauerte gut 20 – 30 Minuten. Ich ging raus und prüfte die Universal Studio App. Diese empfehle ich übrigens beim Besuch des Freizeitparks. Sie ist äusserst informativ und bietet viele nützliche Funktionen wie Timer etc. Ich lief direkt zur nächsten Show. Es ging um dressierte Tiere in Filmen, ein kleiner Blick hinter die Kulissen. Auch diese Show war mega witzig. Von überall kamen Kleintiere aller Art auf die Bühne und führten Kunststücke auf. Katzen, Hunde, Meerschweinchen, Hühner, Ratten und alle wussten genau, was zu tun war und wo ihr persönlicher Weg durch das Labyrinth der Kulisse war. Entertainment pur und auch die Kinder hatten sichtlich ihren Spass. Ich könnte schon nur über die Geschehnisse in dieser Show einen ganzen Beitrag schreiben, daher gehe ich nicht zu tief in die Details.

Die dritte und letzte Show war eine Wasser-Action Show. Jedoch war das Zeitfenster etwas länger. Ich sah in der App, dass «The Walking Dead» gerade eine kurze Wartezeit von etwa 15 Minuten hatte. Also liess ich mich von der Karten-App, die ebenfalls in der App inkludiert ist, führen. Es handelte sich hier um ein kleines «Geisterhaus». Es war wirklich gut umgesetzt und einige der Zombiefiguren waren echte Menschen die dann den entscheidenden Schockmoment in die Höhe trieben. So schossen Sie aus der Tür oder sonst hinter Gegenständen hervor. Nach gut 10 Minuten war der Spass dann jedoch bereits auch wieder vorbei. Es ist in der Regel bei allen Bahnen so, dass man leider lange ansteht und dann nur wenige Minuten entsprechendes Vergnügen erlebt. Daher empfiehlt es sich die Dauer und den resultierenden «Ertrag» stets abzuschätzen. Die besten «Deals» macht man Abends oder an Tagen, die so oder so nicht stark besucht sind. Entsprechende Informationen finden sich online oder auch bei Google. Dort sieht man inzwischen zu fast allen Orten die Besucherfrequenzen.

Höhepunkt Waterworld

Ich erkundete den Park weiter. Der «Harry Potter» Bezirk war der eindrücklichste. Auch was das Merchandise anbelangt merkte man, dass es sich hier um den Spitzenreiter handeln dürfte. Auch hier stand man mit einer Stunde zu lange an. Naja, «Waterworld» also die für mich letzte Show fand so oder so bald statt. Also begab ich mich zum besagten Show Act. Wer hier vorne sitzt, wird definitiv nass. Dafür warnen jedoch auch Schilder die vorderen Reihen mehr als genug. «Waterworld» zeigte eine Geschichte zwischen Gut gegen Böse in einer fernen Zukunft. Man nutzt viele eindrückliche Explosionen, viel Wasser und Feuer. Es wird einem wirklich etwas geboten. Ich wusste nicht was mich erwartet und ging mit Begeisterung aus der Show. Auch hier gilt, würde ich ins Detail gehen, ich hätte zu viel zum Schreiben. Man muss es selber erlebt haben.

Ich prüfte die App erneut. Bei der Studio Rundfahrt sind die Wartezeiten akzeptabel 25 Minuten anstehen und eine Rundfahrt von einer Stunde durch nachgestellte Schauplätze und Hallen, in denen echte Filme gedreht werden – also original Kulissen.

Vorsicht, der T-Rex von links!!!!

Ein Hauch Filmgeschichte

Für die Rundfahrt steigt man in einen typischen Anhängerwagen und bekommt Informationen von einer Sprecherin. Rückblicken muss ich sagen. es war der Hammer. Wir fuhren erst in einen Tunnel (Jurrasic World Theme) und der Wagen wird dann seitlich eingespannt – oh bevor ich es vergesse: Zuvor bekam man noch eine 3D Brille, die man nun aufsetzen musste. Rundherum war dann ein riesiger 3D Screen, in welchem sich King Kong und diverse Dinosaurier einen erbitterten Kampf lieferten und mitten drin waren wir. So etwas hatte ich noch nicht erlebt. Durch den riesigen Screen und dem eindrucksvollen 3D meinte man wirklich, man ist mitten im Geschehen. Es zischt und die Spuckt vom T-Rex trifft einen im Gesicht. Möglich machen das entsprechende Düsen. Sie sorgen für das 4D-Erlebniss. Etwas ähnliches gab es dann auch direkt im Anschluss mit «2 Fast 2 Furious». Sehr eindrücklich. Der Rest war dann einiges Ruhiger und erholsamer. Zu sehen gab es Kulissen aus Western, eine Nachbildung von der «Weisse Hai» Kulisse, sowie auch das legendäre «Psycho» Haus von Alfred Hitchcock.
Fazit: Diese Fahrt allein muss man schon gesehen haben!

Springfield

Wieder prüfte ich dann die App. Ok, gehen wir nun zu «The Simpsons». Ich bemerkte dort, dass es eine «Single Ride» Schlange gibt. Wenn man alleine im Park ist, kann man diese nutzen und man wird dann als «Lückenbüsser» eingesetzt. Viele Gruppen möchten natürlich zusammen in der Bahn sitzen. Sind dann einzelne Plätze frei, kriegt man diese zugeteilt. Man sitzt dann in der Regel mit völlig fremden Personen im Wagen, kommt aber super ins Gespräch. Trotzdem würde ich auch diesen «Trick» eher gegen den Abend nutzen. Ich stand trotz «Single Ride» gut 20 – 30 Minuten in der Schlange. In der Springfield Attraktion bekommt man zu Beginn einen kleinen Film, der dann anschliessend während der Fahrt eine Rolle spielt. Man sitzt dann in einem Wagen wie in einer Achterbahn und wird hochgehoben. Dann hatte es rundherum wieder einen riesigen Screen, in welchem eine wilde Fahrt gezeigt wird. Gleichzeitig ruckelt es von allen Seiten und man meint, man wäre wirklich im Geschehen. Eine sehr eindrückliche Umsetzung und auch viel zu schnell vorbei.

Welcome to Springfield

Jurassic World

Gut, kommen wir zum nächsten Punkt: «Jurassic World». Es war inzwischen dunkel und man sah vom Park aus bereits ein Lichtermeer der Stadt in weiter Ferne. Ein schöner Anblick. Ein kurzer Moment der Pause in all dem Tumult rundherum.

Bei «Jurassic World» kam ich mit der «Single Ride» Linie innert wenigen Minuten zu meinem Platz – liegt auch daran, dass es immer später wurde. Hier sass man in einem kleinen Boot im Wasser. Ähnlich, wie man es vom Europapark kennt. Man sieht Robotersauerier, die teilweise auch Wasser spritzen und am Ende kommt dann wirklich ein krasses Gefälle. Dort verspürt man dann auch kurz einen Adrenalinrausch.

Die Zeit wurde langsam knapp und ich musste so langsam meine Prioritäten für die restliche Zeit setzen. Gleich gegenüber lag der Bereich der «Mumie». Als Fan der ägyptischen Mythologie sagte ich mir, warum nicht? Hier büsste ich jedoch trotz «Single Ride» wieder 20 Minuten Wartezeit ein. Es war eine Bahn, die man sich am besten wie die «Eurosat» (die Kugel im Europapark) vorstellt. Der Wagen zischt durch die Dunkelheit und bremst abrupt vor einem Screen. Eine Wand war zu sehen, welche Risse bekam. Aus dieser krochen dann tausende Skarabäen. Die Bahn begann Rückwärts zu fahren, schneller und schneller, bis man wieder am Ein – oder bessergesagt Ausgangspunkt war. Ein spezieller Nervenkitzel.

Bis auf wenige Ausnahmen sind diese Bahnen übrigens immer in Gebäuden. Also sie halten sich von ihrem Umfang her daher wirklich in Grenzen. Keine Loopings oder ähnliches.

Ein ereignisreicher Tag

Ich hatte nun noch etwas weniger als eine Stunde. Ich entschied mich für den «Harry Potter» Bereich bzw. deren Bahn. Auch hier gewann ich Zeit mit der  «Single Ride» Linie. Ich wurde dann aber kurz vor dem Einsteigen angehalten und gebeten, meinen Rucksack unten in einem der Schliessfächer zu verstauen. Dazu hatte ich aber echt keine Lust mehr. Zu knapp war inzwischen die Zeit. Der Aufwand und damit verbundene Ertrag (das Fahren mit der Bahn) stimmte für mich nicht mehr. Es sollte also nicht sein. Dafür holte ich mir noch etwas zu essen, bevor ich den Park verlies (es war 10:00 p.m.).

Ich schritt wieder zurück über den «Universal CityWalk» und genoss das Geschehen um mich. Dann bestellte ich mir wieder ein UBER-Taxi. Es gibt beim Parkhaus einen speziellen PickUp-Bereich, an welchem man von den Taxi-Apps abgeholt werden kann. Der Fahrer kam, so schien es mir, ursprünglich aus Mexiko. Er gab mir einige Tipps. Beispielsweise was hier in Hollywood an Clubs interessant sei. Auch sprachen wir darüber, dass viele Amerikaner in Mexiko Medikamente holen oder in Mexiko zum Zahnarzt gehen, weil es sehr günstig sei. Ähnlich wie bei uns der Einkaufstourismus in Deutschland oder die Zahnbehandlung in der Türkei.

Welch Anblick, das Lichtermeer

Zuhause angekommen war ich von dem vielen Laufen echt erschöpft, sah aber auf einen super spannenden Tag zurück.

Rückblickend das Fazit

Fazit: Lohnt es sich also den Park zu besuchen? Wenn man Zeit und das Geld hat, ja. Man sollte jedoch bereits, bevor man sich überhaupt auf den Weg macht früh genug folgende Dinge prüfen:

  • Eintrittskarten, wann sind sie preislich am attraktivsten
  • Was will ich sehen? Kurzes Research zu den Attraktionen
  • Download der App – da lohnt es sich, wenn man ein kleines Datenvolumen hat, beispielsweise mit Simly (Pre-paid Sim Karte)

Wer mit Kindern geht muss sich gefasst machen, um einige Dollars erleichtert zu werden. Durch den Tag empfehle ich mehr die Shows zu erkunden und hin und wieder die Wartezeiten der Bahnen in der App zu prüfen (die sieht man in Echtzeit). Rein von der Grösse kommt der Park nicht an den Europapark. Vielleicht vergleiche ich hier aber auch zu Unrecht Äpfel mit Birnen. Da müsste man sicherlich eher beispielsweise «Disneyland» genauer unter die Lupe nehmen, wozu mir aber die Zeit in den restlichen Tagen fehlt.

Bilder:

 

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