Tag 71 – Zu Besuch im Zoo auf Hawaii 🦁

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Zugegeben, ich entwickle mich hier schon fast zu einem Zoo-Experten wenn man bedenkt, dass ich schon in L.A. im Zoo war. Ob der Zoobesuch hier auf Hawaii genauso eindrücklich war? Mal schauen…

Mit einem guten Gefühl in den Tag

Ich erwachte so gegen 8:00 a.m., war aber von der langen Lauferei vom Vortag so müde, dass ich erneut einschlief und erst so nach 10:00 a.m. erwachte. Ich machte mich wie gewohnt direkt wieder an die Arbeit. Hast du eigentlich eine Morgenroutine? Wenn ja kannst du diese gerne in den Kommentaren unten nennen. Meine ist inzwischen das schreiben meines Blogs mit den Erlebnissen des Vortags. Eine Morgenroutine kann dir helfen, gleich morgens ein «Erfolgserlebnis» zu haben. Das verhilft dir zu einem sog. «Flow», mit dem du gut in den Tag startest. Viele erfolgreiche Menschen haben solche Morgenroutinen. Wenn dich das interessiert, empfehle ich dir folgendes Buch, wobei dieses Buch noch viel tiefer und weiter geht.

Der Zoo auf Hawaii

Ich denke, heute werde ich nicht weit weg gehen. Zum Glück liegt der Zoo relativ nahe meines Appartements. Warum also nicht vorbeischauen? Es war nach 12:00 mittags, als ich mich auf den Weg in das heutige Abenteuer machte. Ich lief aber einen kleinen Umweg durch Honolulu. Immerhin knurrte mein Magen und ich wollte die Smoothie-Bar testen, die ich neulich entdeckt hatte. Diese ist durchaus empfehlenswert und liegt auch nahe dem Zoo.

Der Zoo eignet sich für einen Familienbesuch

Ein teurer Spass

Um gut 2:00 p.m. betrat ich dann den Zoo. Dieser steht natürlich in keinem Verhältnis zu dem in L.A. Auch nicht zu den Schweizer Kollegen in Zürich oder Basel. Mit dem Preis von 19$ empfand ich den Eintritt eher etwas teuer. Das dürfte aber auch daran liegen, dass hauptsächlich Touristen den Zoo aufsuchen. Für mich war das jedoch Grund genug, mich möglichst lange dort aufzuhalten. Laut der Karte gibt’s hier doch der überschaubaren Grösse einiges zu sehen – schauen wir es an.

Die Tiere im Zoo

Der Start empfand dann eher etwas ernüchternd. Die Gehege für die Vögel fielen meiner Meinung nach eher «klein» aus. Es würde mich nicht verwundern, wenn dies genau das Minimum der Artenhaltung entspricht. Die Gitter waren zudem so engmaschig, dass auch das Fotografieren meist eher schwer ausfiel. Mein erstes persönliches Highlight war dann ein Faultier. Ich liebe Faultiere. Weiter ging es zu den Affen. Unterwegs sah ich auch wunderschöne Papageie, wie man sie aus Bildern, mit den vielen bunten Farben kennt. Weitere Tiere die ich sah waren

  • Zebra
  • Erdmännchen
  • Elefanten
  • Tiger
  • Und mehr.

Eigentlich schon ähnlich wie in L.A. aber im Gegensatz nicht so in der XXL Fassung. Das «Reptilienhaus» bestand dann aus mehreren Schaufenstern im Freien. Man schaute sich dann das jeweilige Terrarium an. Wie so oft waren die meisten Tiere so gut versteckt, dass man nur die wenigsten erblicken konnte.

Zugegeben, das ernüchternde Gefühl vom Anfang legte sich inzwischen etwas. Erst dachte ich, die 19$ stehen in keinem Verhältnis. Diese waren dann aber in Kombination eines langen Aufenthaltes akzeptabel.
Es hat viele Sitzmöglichkeiten und Spielplätze für die Kinder. So kann man auch als Elternteil etwas Pause verschaffen und einfach die Atmosphäre aufnehmen. Am besten machst du dir von all dem beschriebenen wie gewohnt in der Galerie ganz unten ein Bild des Zoos.

Eat that Frog

So gegen 5:00 p.m. verliess ich den Zoo und begab mich wieder zum Strand. Der liegt genau gegenüber dem Zoo. Hier in Honolulu ist alles sehr kompakt. Es tut gut, einfach auf diesen wunderschönen Stand, samt Meer und Palmen zu schauen. Ich höre übrigens seit diesem Morgen ein Hörbuch, welches ich nun fast komplett durchgehört habe. Eher so als grobe Übersicht, ich werde mir definitiv noch das Buch kaufen und durcharbeiten. Es heisst «Eat that Frog» und hat mein Denken und zukünftiges Vorgehen schon während dem Zuhören verändert. Es besagt, dass man mit der schwierigsten und mühsamsten Arbeit direkt am Morgen starten sollte. Wenn du gleich am Morgen einen «Frosch» isst kannst du dir sicher sein, dass nichts schlimmeres kommen wird.

Bücher lesen kann dein Leben verändern (nein, ich meine damit nicht Romane). Wenn du dich nicht als typischen «Leser» siehst, dann vielleicht auditiv und somit sind Hörbücher genau dein Ding. Mit Audible kannst du beispielsweise jeden Monat kostenlos ein Hörbuch holen. Das ist eine der besten Investitionen, die du machen kannst. Neugierig? Dann schau hier, du kannst es 30 Tage kostenlos testen und natürlich ist es auch als Schweizer nutzbar. Wer das Hörbuch «Eat that Frog» in iTunes holen will, findet es hier. Es zeigt in 21 Ratschlägen, wie du deine inneren Blockaden löst. Deine Ziele effizienter in kürzester Zeit erreichst und so letztendlich mehr Zeit für dich hast.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Während ich dem Hörbuch gespannt lauschte, lief ich den Strand entlang. In einem kleinen Park, es dürfte so etwa der «Fort DeRussy Beach Park» gewesen sein, setzte ich mich auf die Wiese. Ich hatte wieder die Chance einen wunderschönen Sonnenuntergang zu bewundern. Um mich herum tobte das Leben. Viele Leute verbrachten Zeit mit ihren Liebsten, spielten, hörten Musik und hatten Spass. Ich war verwundert, dass nach Einbruch der Nacht sich immer mehr Leute hier einfanden und sich hier in Gruppen versammelten. Ich fragte mich: Ist hier ein spezieller Hotspot oder ähnliches? Plötzlich begann ein riesiges Feuerwerk. Ich war offensichtlich zur richtigen Zeit, am richtigen Ort – ganz intuitiv. Wahnsinn, was für ein toller Abschluss des Tages.

Vom Haben zum Sein

Nach dem Feuerwerk blieb ich noch eine Zeit lang sitzen, während die Anderen sich direkt aufmachten und weiter ihren «hektischen» Programm nachgingen. Der Psychoanalytiker «Erich Fromm» schrieb in einem seinem Buch «Vom Haben zum Sein», für die meisten Menschen ist alles nur noch ein Konsum. Sie konsumieren inzwischen alles (im negativen Sinne von «Haben»). Von Liebe zu Glück, zum Essen und was es alles durch den Tag zu geben schein, statt im «Sein» den Moment zu geniessen und ausklingen zu lassen. Ich muss nicht erwähnen, dass sich dieses Verhalten genau wiederspiegelte. Warum nicht einen Moment sitzen bleiben und wie nach einem guten Essen noch den «Nachgeschmack» geniessen? Nein, gleich weiter zum nächsten Punkt, einem auferlegten Diktat.

Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Vom Haben zum Sein

Nach dem Feuerwerk blieb ich noch eine Zeit lang sitzen, während die Anderen sich direkt aufmachten und weiter ihren «hektischen» Programm nachgingen. Der Psychoanalytiker «Erich Fromm» schrieb in einem seinem Buch «Vom Haben zum Sein», für die meisten Menschen ist alles nur noch ein Konsum. Sie konsumieren inzwischen alles (im negativen Sinne von «Haben»). Von Liebe zu Glück, zum Essen und was es alles durch den Tag zu geben schein, statt im «Sein» den Moment zu geniessen und ausklingen zu lassen. Ich muss nicht erwähnen, dass sich dieses Verhalten genau wiederspiegelte. Warum nicht einen Moment sitzen bleiben und wie nach einem guten Essen noch den «Nachgeschmack» geniessen? Nein, gleich weiter zum nächsten Punkt, einem auferlegten Diktat.

Nach einer halben Stunde ging ich schliesslich auch weiter. Der Spaziergang dauerte lange. So lange, dass ich erst um 1:00 a.m. in meinem Zimmer war. Was soll ich sagen, ich geniesse es hier. Jeden Tagt, jeden Moment versuche ich in vollkommenere Achtsamkeit zu geniessen. Der ganze Aufenthalt in diesen Monaten, all das hat sich schon nur gelohnt, für diese paar Tage hier.

Bilder:

 

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