Tag 73 – Manoa Falls

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Ich liebe das Wandern auf Hawaii, oder auch «hiking» genannt. Die Berge und die Landschaft laden wahrhaftig ein und man wird stets mit einer atemberaubender Umgebung belohnt. So auch bei den «Manoa Falls». Doch genug geredet, gehen wir es an.

Bus oder Uber?

Ich erwachte gegen 10:00 a.m. Wie immer schrieb ich meinen Blog Eintrag vom Vortag und erkundigte mich spontan über Google, was ich heute machen könnte. Relativ schnell war mir klar, dass ich heute die «Manoa Falls» besuchen möchte. Mit dem Bus ist das etwa eine Stunde Fahrzeit. Alternativ geht kann mich sich ein UBER Taxi nehmen, das fährt einen bis zum Eingang des «Manoa Fall» Trail. Für mich war die Zeit mit dem Bus aber absolut akzeptabel. Nicht nur dass es günstiger ist, als mit UBER, in der Zeit kann man gut noch ein Buch lesen oder einem Hörbuch lauschen, während ich meine Blicke aus dem Fenster gleiten lassen kann.

Frühstück bei Denny’s Dinner

Ich machte mich auf den Weg. Es war 12:30 p.m. trotzdem wollte ich, wenn auch verspätet, etwas Frühstücken. Heute wird immerhin wieder einiges an Energie benötigt. Ich ging in das Lokal «Denny’s American Dinner», welches direkt gegenüber dem Zoo liegt. Typisch amerikanisch gab es Spiegeleier und Co. gab, perfekt für den heutigen Tag. Leider passte am Ende das Timing nicht und ich verpasste den Bus – obwohl die Bushaltestelle nur weniger Meter entfernt ist. Ich behaupte an der Stelle, der Bus war tatsächlich nach Fahrplan etwas zu früh.

Mit dem Bus quer durch die Insel

Ich lief einfach ein Stück der Route und nahm dann weiter vorne einfach den nächsten Bus. Wie gewohnt kann man auch hier im Bus dann die Fahrkarte lösen. Eine Tageskarte bekommt man für 5.50$, eine Einzelfahrt kostet 3.50$. Ein fairer Preis wie ich finde, denn damit kann man die gesamte Insel befahren und erkunden. Ich musste bereits nach wenigen Stationen umsteigen. Leider war der Anschluss zum nächsten Bus alles andere als gut. Das liegt sicherlich nicht zuletzt auch daran, dass ich den ursprünglichen Bus verpasst hatte. Ich liess mir dann von einem Passanten sagen, dass es am Wochenende besonders mühsam mit den Verbindungen sei. Ich lies mich natürlich nicht entmutigen, noch demotivieren. Viel eher ergriff ich die Gelegenheit und lief einfach wieder ein Stück. Bei einer Haltestelle, die schon etwas höher lag setzte ich mich und wartete. Gleichzeitig konnte ich diese tolle Aussicht geniessen. Im Ohr das Hörbuch von Robert Kiyosaki mit «Rich Dad Poor Dad». Ein tolles Buch, welches übrigens auch vieles von Roberts Kindheit auf Hawaii erzählt.

Mein erstes Mal mit LYFT

Der Anschluss-Bus hatte inzwischen 10 Minuten Verspätung. Kommt da überhaupt heute noch einer? Es wird Zeit endlich einmal «Lyft» zu nutzen. «Lyft» ist ähnlich wie «Uber» ein Fahrdienst und es kann sich anscheinend lohnen, die Preise hin und wieder zu vergleichen.

Tipp: Möchtest du LYFT selber testen? Für deine erste Fahrt mit «Lyft» bekommst du über diesen diesen Link einen Gutschein.

Ich bestellte mir ein «Lyft» Taxi. Das ging schnell und einfach und funktioniert genau gleich wie UBER und ja… genau als mein Taxi dann kam, kam auch der Bus… für das Taxi bezahlte ich zusätzlich 10$. Der Fahrer hiess Kai und wir hatten eine nette Unterhaltung. Er setzte mich dann bei den Parkplätzen Nähe des Eingangs ab. Zu Beginn war ich dann etwas ratlos. Ich wusste zuerst nicht, wo ich nun hinsoll. Da war zum einen ein Haus. Keine Ahnung ob das ein Hotel, eine Unterkunft, der Eingang ist wie bei einem Park oder was auch immer war. Ich stellte mich bereits ein, dass ich hier irgendwo Eintritt bezahlen muss und dann irgendwie, irgendwo eine «Schranke» passieren kann.

Der Eingang zu den Manoa Falls

Ich schritt in das Haus. Es hatte Sitzmöglichkeiten, einen Kiosk, Toiletten und machte schon den Eindruck, als ob man hier auch das eine oder andere Zimmer zum Übernachten hätte. Am Kiosk kaufte ich mir erst mal neues Wasser Ich ging wieder raus und lief einen kleinen Weg, direkt neben den Parkplätzen hoch. Dabei kamen mir immer wieder vereinzelt Leute entgegen. Also entweder kommen die vom Wasserfall oder von weiteren Parkplätzen. Dann kam ich an ein Schild «Manoa Fall Trail». Vielleicht muss man ja hier etwas bezahlen – dachte ich mir. Nein, das war auch hier letztendlich nicht der Fall.

Es kann los gehen

Im Dschungel

Der Wald war der Wahnsinn. So viel Wildnis habe ich noch nie real gesehen. Man fühlte sich teilweise echt wie im tiefsten Regenwald. Ich genoss die Wanderung ungemein. Dauernd hörte man irgendwo Wasser fliessen und Vögel Gezwitscher. Es gab mehrere Wege und Lichtungen. Blieb man zu lange stehen riskierte man aber, sich von den Moskitos vollstechen zu lassen. Nebst gutem Schuhwerk ist ein entsprechender Moskitoschutz sicherlich sinnvoll. Der Boden war nass, da es auf dieser Höhe immer wieder zu kleinen Regenschauern kommt. Der Schlamm dominiert die meiste Zeit den Weg. Dazu auch viele Steine, die äusserst rutschig waren. Ein gutes Profil ist hier von Vorteil, gar ein Muss. Ebenso sollte man aufgrund des Schlamms nicht die neusten Sneakers tragen. In Anbetracht, dass ich vor meinem Yosemite Besuch die Wanderschuhe im Sale gekauft habe, haben die sich wirklich schon mehrfach bewährt. Die Wanderung zum Wasserfall dauerte gut 30 Minuten. Wer einen Wasserfall wie den der «Yosemite Falls» erwartet wird enttäuscht. Es ist eher eine Lichtung mit einem etwas höheren Wasserfall, aber auch nicht die rohe Naturgewalt. Hinter einer Absperrung hatte es einige Steine, auf welchen ich mich hinsetzte. Trotz der Absperrung sah man die Leute hier überall auf den Felsen oder auch gar im Wasser selber. Es war ein wildes kommen und gehen von Touristen. Aber nicht so, dass es überfüllt wäre. Was mich verwundert hatte, es roch dauernd nach Zitrone oder Limette… sehr beruhigend.

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Nein, kein Bild aus dem Regenwald

Direkt beim Wasserfall kann man den Weg zurück nehmen, sowie auch den Trail fortsetzen. Diesen Weg übersah ich damals, beschritt ich dann aber 2019 während meines zweiten Aufenthaltes. Dazu mehr im Reunion Beitrag Tag 8.

Zu Fuss zurück

Ich machte mich auf den Rückweg. Wieder bei den ursprünglich genannten Parkplätzen angekommen, schaute ich wann der nächste Bus fährt. Zurück nach Honolulu war es doch ein Stück Fussweg. In Anbetracht, dass einen hier oben so manch schönes Haus und im Hintergrund die saftig grünen Berge winken, entschloss ich mich einfach mal ein Stück zu gehen. Das beschriebene Landschaftsbild ist für mich die pure Romantik und weckt unendliche Sehnsucht. Ich lief inzwischen über eine Stunde. Es war nun gut 6:00 p.m, als ich bei einem Thai-Restaurant vorbeischritt. Da sowieso Zeit für Abendessen war, setzte mich in das Lokal.

Frisch gestärkt entschloss ich mich, einfach weiter zu gehen und das bis ich tatsächlich zurück in der Stadt war. Ja, für den Bus hatte ich an diesem Tag wahrhaftig zu viel bezahlt. Dennoch, so konnte ich mich wieder von der Schönheit Hawaiis überzeugen. Ich setzte mich ans Meer, während ich bei «Audible» weiter mein Hörbuch anhörte

Tipp: Du kannst «Rich Dad, Poor Dad», sowie hunderte andere Hörbücher über Audible hören. Meine Empfehlung: Teste noch heute den Dienst 30 Tage kostenlos und überzeuge dich selber.

Wie das Wasser am Strand verfliesst, so flossen auch diese Abendstunden dahin und so lief ich zurück zu meinem AirBnB Appartement. Beflügelt, ja fast schon euphorisch durch das Hörbuch und das Erlebte des heutigen Tags arbeitete ich noch bis 3:00 a.m. ehe ich Müde wurde, was sich voraussichtlich morgenfrüh spührbar bemerkbar machen dürfte.

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