Tag 75 – Ruhig angehen

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Da ich am Vorabend wieder länger gearbeitet hatte, wurde es heute wieder später mit dem aufstehen. Wir sprechen hier von gut 11 – 12 Uhr.

Ein normaler Morgen

Ich beantwortete als erstes meine Mails und wusch meine stinkende und verschwitzte Wäsche. Glücklicherweise konnte ich die Waschmaschine hier in der AirBnB Wohnung brauchen. Gut, im Ernstfall wäre die nächste Waschküche nicht allzu weit weg gewesen. Diese sah ich schon am ersten Tag, als ich von Starbucks zum Appartement lief.

Nachdem die Wäsche draussen trocknete, ich mich gut eingecremt und angezogen hatte, machte ich mich auf den Weg. Ein Blick auf die Uhr zeigte, es war bereits 2:00 p.m. und somit definitiv zu spät, jetzt noch grosse Schritte zu unternehmen. Warum heute nicht wieder an den Strand und geniessen? Ich war immerhin nur einmal am Strand ohne gross etwas zu tun. Na gut, noch den Schnorchel Tag im «Hamuah Bay». Ich ging also erst wieder zu «Denny’s America’s Dinner». Ich muss nicht erwähnen, dass das Essen wieder köstlich war und die Bedienung überaus zuvorkommend. Der Laden gefällt mir und empfehle ich mit bestem Gewissen. Es ist das Lokal, gegenüber des «Honolulu Zoo». Eine weitere Filiale befindet sich noch im Herzen von Honolulu, die kenne ich jedoch nicht.

Es gibt in Honolulu auch jetzt immer wieder neue Ecken und Winkel zu entdecken

Faulenzen am Strand

Nach dem köstlichen Frühstück lief ich den Strand entlang Richtung Waikiki Beach. Ich suchte mir eine Stelle, welche trotz des späten Nachmittags nicht zu sehr überfüllt war. Solche findet man immer wieder, sind aber dann oftmals nicht durch einen «Life Guard» beschützt. Dazu kommt, dass der Boden im Wasser entsprechend steiniger und ungepflegter ist. Ich setzte mich in die Nähe einer Familie, wo ein kleines Mädchen fleissig eine Mauer am Errichten war. Da ich etwas weiter hinten sass war ich somit durch den Einsatz dieser kleinen Erbauerin bestens vor den grösseren Wellen geschützt. Etwas später kam ich mit der Familie in ein Gespräch, sie erzählten mir, dass sie aus Holland kommen. Um uns herum hatten die anderen Badegäste nicht so viel Glück. Immer wieder gingen Badetücher und Taschen baden. Es ist wirklich eindrücklich, wie hoch es einzelne Wellen bis an den Strand schafften. Noch eindrücklicher war, dass nachdem die Tochter aufgehört hatte die Mauer kontinuierlich erneuern, sie innert kürzester Zeit durch die Wellen dem Boden gleichgemacht war.

Währenddessen musste ich mich auf einen einige Meter entfernten Sandhügel  zurückziehen, um auf Nummer sicher zu gehen. Ich las weiter im Buch «Die Gesetze der Gewinner» und lauschte auch meinem Hörbuch auf «Audible».

Schnappschuss von „Waikiki Beach“

Hawaiis Abendrot

Nach 7:00 p.m. brach ich meine Zelte ab und lief weiter dem Strand entlang. Beim «Waikiki Beach» wurde ich Zeuge eines durch den Sonnenuntergang bunten Himmels, wie es ihn sehr oft gibt und doch jedes Mal einmalig ist. Dabei entstanden tolle Fotos, die ich weiter unten nicht vorenthalten möchte. Ich genoss den Moment im hier und jetzt. Gleichzeitig wird mir immer mehr bewusster, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich Hawaii verlassen muss.

Wie die letzten Tage so oft lief ich einfach durch Honolulu und beobachtete das Geschehen. Dabei setzte ich mich immer wieder für einige Zeit auf die Sitzbänke und hin und wieder auch auf kleinen Mauern und beobachtete das Geschehen. Ich hörte den Strassenkünstlern zu, die ich jeden Abend beobachten konnte und bemerkte nicht, wie die Uhr so langsam gegen Mitternacht glitt.

Ich machte mich auf den Nachhauseweg. Zuhause angekommen arbeitete ich wieder etwas, ehe ich erschöpft einschlief.

Bilder:

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