Tag 81 – Mit Blick auf die Skyline LA’s

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Der Wecker klingelte wieder entsprechend früh um 9:00 a.m. Die Gründe dafür waren wieder das Frühstück mit der zeitlichen Begrenzung, sowie das Auschecken um 11:00 a.m. Wir haben am Vorabend wie bereits beschrieben via AirBnB eine mega tolle Wohnung in «Los Angeles» gefunden. Sie befindet sich fast unterhalb des «Hollywood Sign», genau auf dem Hügel mit einer herrlichen Sicht auf die Skyline LA’s. Zumindest versprach das der Anbieter und den Bildern auf der AirBnB Plattform und den zahlreichen 5 Sterne Bewertungen vergangener Gäste. Solche Bewertungen haben inzwischen eine ganz eigene Dynamik. Im Vertrieb nennt man das auch «Zeugenumlastung». Via «Sixt» buchten wir ein Auto der sog. Mittelklasse.

Tipp: Es lohnt sich ein Blick auf die Seite Gutscheinfinder.ch zu werfen. Oft findet man einen kostenlosen «Sixt» Gutschein und kann direkt bei der Buchung bares Geld sparen.

Verhandeln mit Sixt

Wir waren also pünktlich um 11 Uhr auf dem Parkplatz des Holiday-Ins und bestellten uns ein «UBER»-Taxi. Mit diesem ging es zum Flughafen San Diegos. An Flughäfen findet man bekanntlich immer diverse Autoanbieter, so auch «Sixt». Wir wurden von einem freundlichen Herrn bedient. Als er sah, welches Auto wir wollten empfahl er uns ein Upgrade auf ein grösseres Auto. Wir lehnten dankend ab, worauf er mit Preisreduktion konterte. Es überzeugte uns nach wie vor nicht und er gab noch diverse Policen oben drauf und senkte den Preis weiter. Das liest sich jetzt etwas schroff, aber er hat dies Verkaufstechnisch gut gemacht. In der Schule würde man sagen «gut». Natürlich erhofft er sich eine Provision. Ich denke auch der Gehalt dieser Berufsgruppe besteht aus einem wesentlichen Teil von Provisionen. Als der Preisunterschied pro Tag noch 20-30 $ ausmachte, griffen wir zu. Die Preisleistung erschien uns fair. Nachdem die Formalitäten erledigt waren schritten wir zur Garage und waren dann von unserem getätigten Geschäft sichtlich beeindruckt. Es war ein grosser komfortabler BWM. Wir verstauten in diesem grossen Kofferraum unser Gepäck und machten noch einen kurzen Abstecher nach San Diego Downtown.

Los Angeles, davon habe ich nie genug

Als grosser Fan von Schiffen und U-Booten aus alter Kriegszeit konnte San Diego meinem Vater ordentlich etwas zu sehen bieten. Diese Einblicke sollten ihm als Vorgeschmack dienen. Es soll die nächsten Tage noch einiges für ihn zu sehen geben, was ich bereits sehen und erleben durfte. Wir liefen etwa zwei Stunden durch San Diego, ehe wir uns dann auf den Weg nach «Los Angeles» machten. Die regelmässigen Leserinnen und Leser dieses Blogs werden jetzt sicherlich denken: «Schon wieder LA?!» Aber was soll ich sagen, ich kriege davon nie genug und somit will ich es ebenfalls meinem Vater zeigen. Es ist nun mein drittes Mal in dieser Megacity und ich kann mit Stolz sagen, dass ich inzwischen die Hotspots LA’s kenne und als Reiseführer durchaus dienlich sein kann. Wenn du also Fragen hast, lass es mich in den Kommentaren wissen.

San Diego beweist durchaus Charme

Die Skyline LA’s

Die Fahrt mit dem Auto war dank des gewaltigen Komforts sehr angenehm und dauerte etwa zwei Stunden. Wir fuhren direkt zum Appartement und verstauten unser Gepäck. Zeitlich war nun 5:20 p.m. und ja, die Sicht war wirklich unglaublich, um nicht zu sagen «impressive». In der Anzeige auf AirBnB wurde nicht zu viel versprochen. So lässt es sich wirklich leben. Man sieht über ganz «Los Angeles» und bekommt einen Eindruck, wie es sich als Wohlhabende in LA leben lässt. Während ich diesen Bericht am Abend schreibe, schaue ich immer wieder, aus dem Fenster auf die Skyline und das Lichtermeer. Ich habe über die grosse Glasfront, welche zum Balkon führt die vielen hundert Lichter direkt im Blick. Welch grandioser Abschied meiner «Los Angeles» Besuchsreihe.

Ernüchterung beim Walk of Fame

Da es zeitlich verhältnismässig früh war, schlug ich meinem Vater vor, dass wir zum «Walk of Fame» zu fahren. Mit dem Auto eine Entfernung von gut 20 Minuten. Sein Feedback zu den Sternen war eher ernüchternd, was ich ein Stück weit verstehen kann. Man stellt sich diese Strasse im Vorfeld glamourös vor. Der Boden vermutlich glänzend und eine Nobelboutique reiht sich an die Nächste. Ein Bild, ähnlich wie das bei Rodeo Drive. Die Realität spiegelt aber mehrheitlich das genaue Gegenteil. Dennoch mag ich die Strasse und empfehle sie jedem Besucher LA’s.

Hinweis: Wer mehr zum «Walk of Fame» lesen will, kann dies gerne in meinen alten Beiträgen tun.

Little Dubai

Als die Sonne uns den Rücken zugewendet hatte, fuhren wir zum «Universal Citywalk». Das ist die Seitenstrasse, die gleich neben dem «Universal Studios Hollywood» liegt. Auch dazu habe ich schon in einem älteren Bericht ausführlicher geschrieben. Der «Universal Citywalk» gefiel ihm einiges mehr. Die vielen Lichter und die vielen Menschen kannte er bisher nur aus seinen vergangenen Besuche in Dubaiund er verglich es gerne mit der schimmernden Stadt. Wir begaben uns noch in ein Restaurant, das «Tony Roma’s». Das Essen war super, die Portionen gross und der Kellner äusserst zuvorkommend, volle Empfehlung an der Stelle.

Wir fuhren anschliessend zurück zum Appartement und liessen den Tag mit der herrlichen Aussicht auf die Skyline ausklingen.

Bilder:

 

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